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Programm "Ernährungssicherung und Resilienzstärkung" in Mali

Das Risiko von Hungerkatastrophen senken


Kartoffelanbau auf Versuchsfeldern des polytechnischen ländlichen Instituts IPR/IFRA in Koulikoro, Mali

Die anhaltende politische Instabilität und immer wieder auftretende Dürren machen es für große Teile der Bevölkerung Malis schwer, ihre tägliche Ernährung zu sichern. Ein Teil der Wanderhirten, aber auch der sesshaften Bauern hat aufgrund der gewalttätigen Auseinandersetzungen die angestammten Gebiete verlassen. Zwar kehren inzwischen viele Flüchtlinge wieder in ihre Heimat zurück. Doch sie verfügen nicht über die erforderlichen Mittel und Fähigkeiten, um den Krisen und Katastrophen wirkungsvoll begegnen zu können. Immer wieder kommt es zu akuten Hungersnöten.

Ziel des Programms "Ernährungssicherung und Resilienz" der Sonderinitiative "EINEWELT ohne Hunger" in Mali ist es, die Widerstandskraft der armen Bevölkerung insbesondere im Nigerbinnendelta zu stärken. Dafür werden Ansätze aus verschiedenen Bereichen wie Ernährung, Landwirtschaft, Trinkwasserversorgung und Hygiene verknüpft. Begleitet wird das Ganze durch eine umfangreiche Ausbildung von staatlichen und privaten Dienstleistern.

Beispielsweise werden effizientere Bewässerungsmethoden eingeführt, Hausgärten angelegt und Pumpen und Qualitätssaatgut bereitgestellt. Sie tragen zur Ertragssteigerung bei Reis, Gemüse und Hülsenfrüchten bei und erhöhen so die Verfügbarkeit dieser Nahrungsmittel im Land.

Außerdem unterstützt das Projekt die Instandsetzung von Brunnen und Ackerflächen. Das ermöglicht es den Landwirten, in die verlassenen Gebiete zurückzukehren, da sie Einkommen erzielen und ihren Lebensunterhalt sichern können.

Lexikon der Entwicklungspolitik

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