Nothilfe
Schnelle Hilfe bei Ernährungsengpässen
Gewaltsame Auseinandersetzungen und Naturkatastrophen gefährden die Ernährung der Menschen in den betroffenen Gebieten. Laut Welthungerindex 2008 haben Konflikte und politische Instabilität beispielsweise in Burundi, auf den Komoren, in der Demokratischen Republik Kongo, in Guinea-Bissau und Liberia den Hunger verschlimmert. Bei den Betroffenen handelt es sich in der Regel um die Ärmsten und die marginalisierten Gruppen in der Gesellschaft. Krisen und Konflikte zerstören zudem die gesellschaftliche und politische Ordnung. Viele Regierungen sind nicht in der Lage, eigenverantwortlich Abhilfe zu schaffen. mehr
Ernährungssicherung
Nahrungsmittelhilfe-Übereinkommen:
Verpflichtung zur Bekämpfung des Hungers in der Welt
Zur Linderung der Not in Krisen und Katastrophen und zur Bekämpfung des Hungers in der Welt hat sich Deutschland durch das Internationale Nahrungsmittelhilfe-Übereinkommen von 1999 verpflichtet, Nahrungsmittelhilfe im Wert von mindestens 56,24 Millionen Euro pro Jahr zu leisten. Deutschland kommt dieser Verpflichtung im Rahmen von Ernährungssicherungsprojekten in seinen Partnerländern nach. Außerdem unterstützt die Bundesrepublik entsprechende Hilfsleistungen der Europäischen Union sowie die Nahrungsmittellieferungen des Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen. mehr
Informationen
Siehe auch
- Im Blickpunkt:
Nahrungsmittelkrise 2008 - Thema: Krisenprävention
- Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO)
- Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP)


