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Innovative Finanzierungsinstrumente

Internationale Finanzfazilität für Impfprogramme (IFFIm)


Ein Kind in Somalia wird gegen Kinderlähmung geimpft.

Die Internationale Finanz­fazi­lität für Impf­programme (IFFIm) wurde 2005 ge­grün­det. Ihre Funk­tions­weise be­steht darin, geplante Zu­sa­gen der öffent­lichen Ent­wick­lungs­zusammen­arbeit (ODA) meh­rerer Jahre vor­zu­finan­zieren und mit diesen Mitteln um­fang­reiche Impf­pro­gramme und Maß­nahmen zur Stär­kung des Gesund­heits­sektors zu unter­stützen. Vorrangiges Ziel ist die Redu­zie­rung der Kinder­sterb­lichkeit in armen Ländern (Millenniums­entwicklungsziel 4).

Die Einrichtung finanziert sich über Anleihen auf den inter­natio­nalen Kapi­tal­märkten. Groß­britannien, Frank­reich, Italien, Spanien, Schweden, Norwegen, die Nieder­lande und Südafrika haben sich zu Finan­zie­rungs­zusagen verpflichtet.

Deutschland beteiligt sich bislang nicht an der IFFIm. Im deutschen Bundes­tag gibt es keinen Konsens zu diesem Modell der längerfristigen Vor­fi­nan­zierung, da das Parla­ment seinen haus­halts­recht­lichen Gestaltungs­spielraum für die Zukunft eingeschränkt sieht.

Lexikon der Entwicklungspolitik

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