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Neue Wege finden 

Innovative Instru­mente der Ent­wick­lungs­finanzierung

Verschiedene Banknoten.

Innovative Instru­mente werden spä­testens seit den UN-Kon­fe­renzen von Mon­ter­rey (2002) und Doha (2008) als Teil der Ent­wick­lungs­finan­zierung (Financing for De­vel­op­ment, FfD) gesehen. Es gibt drei Gruppen von inno­va­tiven Finan­zierungs­mechanismen:

  1. Erschließung zusätzlicher öffentlicher Mittel

  2. Nutzung öffentlicher Mittel als Hebel/Katalysator für privates Kapital

  3. effizientere Nutzungsansätze in der Mittelverwendung

Innovative Finanzierungsinstrumente können einer oder auch mehreren dieser Gruppen zugerechnet werden.

Einen Überblick über neuere innovative Instru­mente zur inter­na­ti­o­nalen Ent­wick­lungs­finan­zierung gibt der "Fokus Ent­wick­lungs­po­li­tik" des KfW-De­vel­op­ment Research, den Sie hier (PDF 125 KB) finden.

2006 wurde die "Leading Group on Innovative Financing for De­vel­op­ment" ge­grün­det, in der Deutsch­land mit­arbeitet. Ins­ge­samt sind in ihr 63 Länder, inter­na­ti­o­nale Or­ga­ni­sa­ti­on­en, Stiftungen und NGOs enga­giert, die sich aus­tauschen und auf frei­wil­liger Basis zu­sam­men­arbeiten. Die Gruppe hat mehrere Unter­arbeits­gruppen, die sich mit sek­to­raler Nut­zung inno­va­tiver Finan­zie­rungs­instru­mente befassen.

Deutsch­land verfolgt Instrumente in allen drei Gruppen:

In­ter­na­tional werden unter anderem folgende innovative Finanzierungs­instru­mente ein­gesetzt oder seit Längerem disku­tiert:

Internationale Finanzfazilität für Impfprogramme (IFFIm), Abnahmegarantien für Impfstoffe, Besteuerung von internationalen Finanztransaktionen, Flugticketabgabe und neue Marktmechanismen im Rahmen des Kyoto-Protokolls beziehungsweise eines Kyoto-Folgeabkommens.

 

Lexikon der Entwicklungspolitik

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