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Deutsches Engagement

Programm Nachhaltige Energie für Entwicklung


2002 stellte Deutschland seinen Beitrag zum Ausbau der Energiesysteme in den Partnerländern vor: das Programm "Nachhaltige Energie für Entwicklung".

Geplant war, innerhalb von fünf Jahren, von 2003 bis 2007, eine Milliarde Euro aus dem Etat des Bundesministeriums für wirt­schaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) bereit­zu­stellen – 500 Millionen Euro für die Förderung erneuerbarer Energien in den Partnerländern, weitere 500 Millionen für die Steigerung der Energieeffizienz. Tatsächlich hatte die Bundes­republik diese Zusagen bereits 2005 nach nur drei Jahren erfüllt.

Schwerpunkte des Sonderprogramms sind der Ausbau nach­haltiger Energiesysteme und der Ersatz klima- und umwelt­schädlicher Energieformen. Entsprechende Projekte oder Programme werden von den Partnerländern vorgeschlagen und zwischen der Bundesregierung und der Regierung des Partnerlandes vereinbart. Mit diesem Sonderprogramm will Deutschland nicht nur die Zusammenarbeit mit den Regierungen der Partnerländer im Energiebereich stärken. Auch neue Wege der Kooperation mit der Privatwirtschaft sollen eröffnet werden.

Das Programm baut auf den bereits laufenden Vorhaben im Energiesektor der Entwicklungsländer auf. Insgesamt wurden von 2004 bis 2009 für bilaterale Energievorhaben mehr als vier Milliarden Euro zugesagt. 2010 belaufen sich die Neuzusagen für erneuerbare Energien und Energieeffizienz auf nahezu 1,8 Milliarden Euro.

Lexikon der Entwicklungspolitik

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