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Der Beitrag Deutschlands

Förderung über internationale Organisationen

Fahnen vor dem UN-Gebäude in New York

Ein erheblicher Teil der deutschen Mittel für Entwicklungszusammenarbeit wird für multilaterale Programme internationaler Organisationen bereitgestellt. Dazu zählen die Vereinten Nationen und ihre Unterorganisationen, die Weltbank und die Europäische Union. Auch auf diesem Weg fördert die Bundesrepublik wirksame Programme zur Bekämpfung der Desertifikation.

Die Globale Umweltfazilität (GEF), die von Weltbank und Vereinten Nationen verwaltet wird, ist ein Finanzierungsinstrument der Internationalen Konvention zur Bekämpfung der Desertifikation (UNCCD). Die GEF unterstützt in Afrika, Asien und Lateinamerika Projekte zur Bekämpfung der Landdegradierung.

Im Jahr 2007 wurde von den Mitgliedern der UNCCD eine neue Zehnjahresstrategie (2008 bis 2018) zur effektiveren Umsetzung der in der Konvention festgesetzten Ziele verabschiedet. Auf dieser Grundlage wurden im September 2009 institutionelle Reformen beschlossen, um die Wirksamkeit und Reichweite der internationalen Zusammenarbeit beim Kampf gegen Desertifikation zu verbessern.

Durch diese Reformen und die neue Pionierrolle der UNCCD bei der Ausgestaltung des Ziels 15.3 der Agenda 2030 (Landdegradierungsneutralität) zeichnen sich bereits positive Entwicklungen ab. Eine zwischenstaatliche Arbeitsgruppe zur Bewertung der laufenden Strategie wird bis zur nächsten Vertragsstaatenkonferenz 2017 auch darüber beraten, ob die Strategie fortgeschrieben oder alternativ ein neuer strategischer Rahmen erarbeitet werden sollte.

Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat für den Zeitraum Januar 2010 bis Dezember 2020 eine UN-Dekade für Wüsten und den Kampf gegen Desertifikation (UN Decade for Deserts and the Fight against Desertification, UNDDD) ausgerufen, um den Schutz von Trockengebieten als globale Aufgabe zu verankern.

Lexikon der Entwicklungspolitik

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