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Allgemeine Grundbildung

Grundlegende Fähigkeiten für den Alltag und die Arbeitswelt aufbauen

Verschiedenfarbige Buntstifte liegen in einer geraden Reihe nebeneinander auf einem weißen Hintergrund

Armut und Bildungsarmut sind eng miteinander verknüpft: Mangelnde Bildung ist eine der Hauptursachen für materielle Verarmung. Und ohne Bildung wird Armut häufig von einer Generation auf die nächste übertragen.

Ein paar Jahre Kindergarten und Grundschule reichen jedoch nicht aus, um sich auf ein selbstbestimmtes Leben und den Einstieg in den Arbeitsmarkt vorzubereiten. Für das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) umfasst die Grundbildung folgende Elemente:

  • ​die frühkindliche Bildung (Kindergarten/Vorschule),
  • ​die Primarschulbildung (Grundschule),
  • ​die untere Sekundarschulbildung (bis zum ersten Schulabschluss, der für eine berufliche Ausbildung qualifiziert)
  • ​und die nachholende Grundbildung für Jugendliche und Erwachsene.

Ziel von Grundbildung ist es, grundlegende Fähigkeiten und Fertigkeiten für den Alltag und die Arbeitswelt aufzubauen und so die Voraussetzungen für weiteres Lernen zu schaffen.

Um einen reibungslosen Übergang zwischen den Bildungsstufen zu sichern, können sich deutsche Bildungsvorhaben auch auf die obere Sekundarschulbildung erstrecken, die auf ein Studium vorbereitet (in Deutschland Abschluss mit Fachhochschulreife oder Abitur).

Ein eigenes Arbeitsfeld der Entwicklungszusammenarbeit stellt die berufliche Bildung darf, die für die Ausübung eines bestimmten Berufs qualifiziert. Im Folgenden geht es um die Förderung der Primar- und Sekundarschulbildung in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Mehr Informationen zum Engagement des BMZ in der beruflichen Bildung finden Sie ​hier.

Deutsches Engagement

Ziel der deutschen Entwicklungszusammenarbeit ist, den Zugang zur Grund- und Sekundarschulbildung zu verbessern und die Qualität der Bildungsangebote zu erhöhen. In zehn Kooperationsländern ist Bildung ein Schwerpunkt der Zusammenarbeit: Äthiopien, Afghanistan, Guatemala, Honduras, Jemen, Kosovo, Libanon, Malawi, Mosambik und Togo. In vielen weiteren Kooperationsländern sind Bildungsmaßnahmen in Vorhaben anderer Arbeitsschwerpunkte – zum Beispiel nachhaltige Wirtschaftsentwicklung oder Gesundheit – integriert.

Für bilateral vereinbarte Programme der frühkindlichen sowie der Grund- und Sekundarschulbildung wurden vom BMZ im Jahr 2015 191 Millionen Euro ausgezahlt.


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Lexikon der Entwicklungspolitik

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