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Grundbildung

Allgemeine Grundbildung

Verschiedenfarbige Buntstifte liegen in einer geraden Reihe nebeneinander auf einem weißen Hintergrund

Armut und Bildungsarmut sind eng miteinander verknüpft: Mangelnde Bildung ist eine der Hauptursachen für materielle Verarmung. Und ohne Bildung wird Armut häufig von einer Generation auf die nächste übertragen.

Sechs Jahre Grundschule reichen jedoch nicht aus, um sich auf ein selbst­bestimmtes Leben und den Einstieg in den Arbeits­markt vorzubereiten. Das BMZ betrachtet daher die Grund- und die Sekundarbildung als zu­sam­men­ge­hörende Eck­pfeiler von allgemeiner Grundbildung und fördert sie in einem ganzheitlichen Ansatz.

Eine klare, in­ter­national abgestimmte Definition von Sekundarbildung gibt es nicht. In der Ent­wick­lungs­zusam­men­ar­beit wird sie in zwei Bereiche unterteilt: in die Sekundarschulbildung, die auf Hochschule oder berufliche Ausbildung vorbereitet, und die berufliche Bildung, die für die Ausübung eines bestimmten Berufs qualifiziert.

Im Folgenden geht es um die Förderung der Grund- und Sekundarschulbildung in der deutschen Ent­wick­lungs­zusam­men­ar­beit. Mehr Informationen zum En­gage­ment des BMZ in der beruflichen Bildung finden Sie hier.

Deutsches En­gage­ment

Ziel der deutschen Ent­wick­lungs­zusam­men­ar­beit ist, den Zugang zur Grund- und Sekundarschulbildung zu verbessern und die Qualität der Bildungsangebote zu erhöhen. In zehn Ko­ope­ra­tions­ländern ist Bildung ein Schwerpunkt der Zu­sam­men­ar­beit: Äthiopien, Afghanistan, Guatemala, Honduras, Jemen, Kosovo, Malawi, Mosambik, Pakistan und Togo. In vielen weiteren Ko­ope­ra­tions­ländern sind Bildungsmaßnahmen in Vorhaben anderer Arbeitsschwerpunkte – zum Beispiel nach­hal­tige Wirt­schafts­ent­wick­lung oder Gesundheit – integriert.

Für bilateral vereinbarte Programme der Grund- und Sekundarschulbildung wurden vom BMZ im Jahr 2011 164,1 Millionen Euro ausgezahlt.

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Lexikon der Entwicklungspolitik

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