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Themen

Unternehmerische Verantwortung

Mitarbeiterinnen eines Weinlabors in Tiflis, Georgien

Hintergrund: Förderung von Unternehmensverantwortung

Jedes Unter­nehmen hat durch seine Ge­schäfts­tä­tig­keit Ein­fluss auf die Le­bens- und Ar­beits­be­dingun­gen seiner Mitar­beite­rinnen und Mit­ar­beiter, auf Kun­den, die Um­welt und das wirt­schaft­liche Um­feld. Die Fra­ge nach der Ver­ant­wor­tung, die daraus resul­tiert, ist heute ein wichtiger Aspekt der modernen Unter­neh­mens­politik. Für das Thema hat sich der eng­lische Be­griff Corporate Social Responsibility (CSR) – Unter­nehmens­verant­wortung – ein­ge­bürgert. Corporate Social Responsibility folgt dem Leit­bild der nach­haltigen Ent­wick­lung, auf dem auch die Politik der deutschen Re­gierung basiert. Weiterlesen


Der Global Compact

Am 31. Januar 1999 forderte der damalige General­sekre­tär der Ver­einten Nationen, Kofi Annan, während des Welt­wirt­schafts­forums in Davos die Wirt­schafts­ver­treter in aller Welt auf, sich gemeinsam für den Aufbau sozialer und ökolo­gischer Eck­pfei­ler zur Abstützung der neuen globalen Wirtschaft zu engagieren. Daraus entstand der "Global Compact". Weiterlesen


Die OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen

Im Unterschied zum Global Com­pact der Ver­einten Nationen und den zahl­rei­chen frei­wil­ligen Ver­haltens­regeln von Unter­nehmen stellen die Leit­sätze der Organisation für wirt­schaftliche Zu­sammen­arbeit und Ent­wicklung (OECD) den einzigen multi­lateral an­erkannten und umfas­sen­den Kodex für multinationale Unternehmen dar, den Regierungen untereinander vereinbart haben. Weiterlesen


Sozialstandards

Die globale Konkurrenz um Märkte und Investoren ist hart. Um sich kurzfristig Wettbewerbsvorteile zu verschaffen, werden in manchen Entwicklungsländern grundlegende Rechte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer missachtet – die Sozialstandards. Deutschland setzt sich für die weltweite Durchsetzung dieser Standards ein, denn ihre Einhaltung ist ein wesentlicher Beitrag zur Verbesserung der Lebensbedingungen in den Kooperationsländern und zur Minderung der Armut. Viele Unternehmen haben inzwischen festgestellt, dass Sozialstandards auch ein Wettbewerbsvorteil sein können. Weiterlesen


Umweltstandards

Umweltschutzmaßnahmen und umweltfreundliche Produktionsverfahren, die Ökosysteme schonen und natürliche Ressourcen nachhaltig nutzen, sind langfristig entwicklungsfördernd und volkswirtschaftlich rentabel. Für Unternehmen sind sie oftmals auch betriebswirtschaftlich lohnend und zudem ein Wett­bewerbs­faktor. In jedem Fall erfordern sie Veränderungen, die teilweise eine Vielzahl von Akteuren und Kunden­beziehungen betreffen, um wirksam zu sein. Der Staat und auch die Unter­nehmen können mit Mitteln der Marktwirtschaft Anreize für Umwelt- und Ressourcen­management schaffen, um das Vorsorge- und Verursacherprinzip umzusetzen. Ein wichtiges Element solcher Rahmenbedingungen sind Umweltstandards. Sie haben den Zweck, eine auf Nachhaltigkeit ausgelegte Entwicklung zu fördern und damit natürliche Ressourcen auch für zukünftige Generationen zu erhalten. Die Bundes­republik unterstützt ihre Kooperationsländer bei der Einführung solcher Standards. Weiterlesen


Lexikon der Entwicklungspolitik

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