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12. Juni 2019

Internationaler Tag gegen Kinderarbeit

Ein Junge in Dhaka in Bangladesch bei der Herstellung von Backsteinen

Nach Schätzungen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) arbeiten rund 152 Millionen Kinder im Alter zwischen 5 und 17 Jahren unter Gegebenheiten, die als Kinderarbeit einzustufen sind, nahezu die Hälfte von ihnen unter ausbeuterischen und oft gesundheitsschädlichen und gefährlichen Bedingungen.

Kinderarbeit findet in verschiedensten Formen statt: als Zwangsarbeit oder Schuldknechtschaft, in Privathaushalten und Industriebetrieben. Der Großteil der Kinderarbeiter, rund 60 Prozent, ist in der Landwirtschaft beschäftigt, einem der unfallträchtigsten Wirtschaftssektoren.

Angesichts dieser dramatischen Zahlen machen am Welt­tag gegen Kinder­arbeit das Kinder­hilfs­werk der Vereinten Nationen (UNICEF) und andere Or­ga­ni­sa­tionen auf die Situation der Kinder auf­merk­sam, die welt­weit für Arbeit miss­braucht werden. Der Kampf für die Rechte der Kinder ist ein zentrales Anliegen für die deutsche und auch die inter­na­tio­nale Ent­wicklungs­politik.

Die Bundesrepublik unterstützt die Inter­nationale Arbeits­organisation (ILO) im Kampf gegen Kinder­arbeit. Sie engagiert sich für die welt­weite Rati­fi­zierung der ILO-Kon­vention zur Ver­hinderung von Kinderarbeit.

Termindetails

Mittwoch, 12.06.2019

Lexikon der Entwicklungspolitik

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