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"Wir haben keinen Plan B, weil es keinen Planeten B gibt."

Ban Ki-moon, UN-Generalsekretär 2007–2016, auf der UN-Klimakonferenz 2016 in Marrakesch

Klimawandel und Entwicklung

Deutschland engagiert sich stark in der internationalen Klimapolitik. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) trägt mit seiner Arbeit entscheidend dazu bei – denn Klimawandel und Entwicklung sind untrennbar miteinander verknüpft.

Mit dem Pariser Klimaabkommen und der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung hat die Staatengemeinschaft im Jahr 2015 den politischen Rahmen für eine globale Transformation geschaffen: Ziel ist eine klimafreundliche und eine gegenüber den Folgen des Klimawandels widerstandsfähige Entwicklung. Im Pariser Klimaabkommen haben sich die Vertragsstaaten vorgenommen, den globalen Temperaturanstieg auf deutlich unter zwei Grad Celsius, wenn möglich 1,5 Grad Celsius, im Vergleich zum vorindustriellen Niveau zu begrenzen.

Meldungen

Deutsche Zusage für Ausbau von Klimaversicherungen in Zentralamerika

14.12.2018 – Auf der UN-Weltklimakonferenz in Kattowitz hat Deutschland im Rahmen der InsuResilience Global Partnership 15 Millionen Euro für die Ausweitung der Klimarisikoversicherung CCRIF in Zentralamerika zugesagt. Die Zusage bestärkt die Bemühungen der internationalen Gemeinschaft, zunehmenden Katastrophenrisiken entgegenzuwirken. Mehr

Grüne Bürgerenergie für Afrika auf der COP24

14.12.2018 – Die Energiebeauftragte des BMZ für Afrika, Bärbel Höhn, stellte am 11.12.2018 bei einem Side-Event auf der COP24 in Kattowitz die BMZ-Initiative "Grüne Bürgerenergie für Afrika" vor. Das Ziel der Initiative von Bundesentwicklungsminister Gerd Müller ist es, eine dezentrale und bürgernahe Energieversorgung nach dem Vorbild der deutschen Genossenschaften in ländlichen Räumen Afrikas zu unterstützen. Mehr

Deutschland hilft Entwicklungs- und Schwellenländern bei Umsetzung ihrer Klimaziele

12.12.2018 – Deutschland unterstützt die globale Partnerschaft zur Umsetzung der nationalen Klimabeiträge mit weiteren 68 Millionen Euro. Das gaben das Bundesentwicklungsministerium und das Bundesumweltministerium auf der Weltklimakonferenz in Kattowitz bekannt. 48 Millionen Euro kommen aus dem Haushalt des Entwicklungsministeriums, 20 Millionen aus dem Haushalt des Umweltministeriums. Mehr

Neue Chancen für Wirtschaft und Entwicklung durch ambitionierten Klimaschutz

12.12.2018 – Ambitionierter Klimaschutz ist nicht nur mit Kosten, sondern auch mit erheblichen Chancen für wirtschaftliche und soziale Entwicklung verbunden. Dies findet in der öffentlichen Diskussion bislang allerdings kaum Niederschlag. Der jüngste Bericht der "New Climate Economy" fokussiert die wirtschaftlichen Chancen, die durch Klimaschutz entstehen – eine Perspektive, die zentral für die aktuelle Debatte ist, so Staatssekretär Martin Jäger auf einer Veranstaltung im deutschen COP24-Pavillon. Mehr

Durch den Schutz von Mooren den Klimaschutz voranbringen

12.12.2018 – Moore und andere Feuchtgebiete sind von großer Bedeutung für den globalen Klimaschutz. Um ihren Anteil zur Erreichung nationaler Klimabeiträge (NDCs) ging es bei einer Veranstaltung des BMZ am 7. Dezember im Rahmen der COP24 in Katowice. Unter dem Titel "Getting to the Point: The Relevance of Wetland Ecosystems for Increasing NDC Ambition" diskutierten die Teilnehmenden, wie einzelne Länder ihre NDCs in diesem Bereich verbessern können. Mehr

European Youth for Climate Action

10.12.2018 – Jugenddelegierte diskutierten mit der Parlamentarischen Staatssekretärin Dr. Flachsbarth und weiteren Regierungsvertreterinnen und -vertretern im Deutschen Pavillon auf der COP24. "Eure Zukunft, Euer Planet, Eure Demokratie" – so erinnerte Maria Flachsbarth die internationalen Delegierten an ihre Verantwortung. Sie ermunterte die Jugendlichen zu nicht nachlassendem Engagement für die Klimaziele des Pariser Abkommens und die Entwicklungsziele der Agenda 2030. Mehr

Parlamentarische Staatssekretärin Dr. Maria Flachsbarth leitet das Forum der NDC-Partnerschaft

09.12.2018 – Während der 24. Weltklimakonferenz fand das dritte Forum – die "Generalversammlung" – der NDC-Partnerschaft nahe Katowice statt. Dr. Maria Flachsbarth, Parlamentarische Staatsekretärin beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, leitete das Forum gemeinsam mit ihrer Amtskollegin Dr. Nezha El Ouafi aus Marokko. Mehr

Multilaterale Entwicklungsbanken am Pariser Klimaabkommen ausrichten

06.12.2018 – Am Rande der 24. Weltklimakonferenz in Katowice kündigte die Weltbankgruppe an, ihre Klimafinanzierung auf 200 Milliarden US-Dollar (2021–2025) zu verdoppeln; neun multilaterale Entwicklungsbanken erklärten, einen gemeinsamen Ansatz zur Ausrichtung am Pariser Klimaabkommen zu entwickeln. Dies setzt ein wichtiges Zeichen, um die Umsetzung des Abkommens voranzutreiben – und wurde vom BMZ nachdrücklich unterstützt. Mehr

Mehr Unterstützung für Klima- und Entwicklungsziele pazifischer Inselstaaten

05.12.2018 – Der Klimawandel bedroht kleine Inselstaaten besonders stark, unter anderem durch den steigenden Meeresspiegel und extreme Wetterereignisse wie Wirbelstürme. Gleichzeitig gehen viele kleine Inselstaaten im Klimaschutz mit gutem Beispiel voran – auch wenn sie selbst kaum zum Klimawandel beitragen. Um sie dabei zu unterstützen, stellt das BMZ für einen "Regional Pacific NDC Hub" zusätzliche fünf Millionen Euro bereit. Mehr

Schulze und Müller in Kattowitz: Deutschland verdoppelt Zusage für internationalen Klimafonds

03.12.2018 – Zum Start der 24. Weltklimakonferenz in Kattowitz haben Bundesumweltministerin Svenja Schulze und Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller eine Verdopplung der Zusage für den internationalen Klimafonds (Green Climate Fund) um weitere 1,5 Milliarden Euro angekündigt. Damit unterstützt die Bundesregierung die Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens und den globalen Zusammenhalt im Einsatz gegen den Klimawandel. Mehr

Minister Müller stellt neue Allianz für Entwicklung und Klima im Bundestag vor

29.11.2018 – Minister Gerd Müller hat im Bundestag eine neue "Allianz Entwicklung und Klima" vorgestellt, die Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung miteinander verbindet. Minister Müller: "Klimaschutz ist die Überlebensfrage der Menschheit. Die Weltgemeinschaft muss die Vorgaben von Paris verbindlich einhalten. Wenn wir den globalen Temperaturanstieg auf unter zwei Grad, möglichst unter 1,5 Grad begrenzen wollen, müssen wir entschieden handeln." Mehr

Staatssekretär Martin Jäger bei Konferenz zum Sonderbericht des Weltklimarats

30.10.2018 – Im Lichte des Sonderberichts des Weltklimarates (IPCC) zum 1,5 Grad-Ziel fand am 23. Oktober in Berlin eine Konferenz des Verbands Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe deutscher Nichtregierungsorganisationen e.V. (VENRO) und der Klima-Allianz Deutschland unter dem Motto "Jedes Zehntelgrad zählt: Gemeinsam handeln!" statt. Staatssekretär Martin Jäger sprach für das BMZ auf der Konferenz. Mehr

Die UN-Klimakonferenz 2018 in Polen – COP24

Die Weltklimakonferenz 2018 findet vom 2. bis 14. Dezember 2018 unter der Präsidentschaft Polens in Kattowitz  statt. Es ist die 24. Konferenz, bei der die Vertragsstaaten der Klimarahmenkonvention zusammenkommen (Conference of the Parties, COP) – sie wird daher mit COP24 abgekürzt. Erwartet werden bis zu 20.000 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Zivilgesellschaft.

Was will die Konferenz erreichen?

Im Jahr 2015 wurde das Pariser Klimaabkommen beschlossen. Nun geht es darum, die Details zur Umsetzung auszuarbeiten. Am Ende soll ein "Regelbuch" ("rule book") verabschiedet werden, das eine effektive und transparente Umsetzung Umsetzung des Abkommens gewährleistet. Außerdem werden Politik und Zivilgesellschaft ihre Klimainitiativen und -projekte vorstellen.

Logo: COP24

BMZ@GermanPavilion

Deutscher Pavillon

Parallel zu den offiziellen Verhandlungen treffen sich im Ausstellungs- und Veranstaltungsbereich Vertreterinnen und Vertreter von Regierungen, Wissenschaft, Wirtschaft und nichtstaatlichen Akteuren, um sich zu aktuellen Themen und Entwicklungen auszutauschen.

Am deutschen Pavillon stellen die deutsche Bundesregierung sowie nichtstaatliche Akteure zusammen mit zahlreichen Partnern ihr vielfältiges Engagement für den Klimaschutz und die Anpassung an den Klimawandel vor.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Veranstaltungsprogramm

Alle Veranstaltungen finden in englischer Sprache statt.

Die Veranstaltungen im deutschen Pavillon orientieren sich an sieben thematischen Herausforderungen:

  • Wie können wir Allianzen für den Klimaschutz stärken?
  • Wie können wir eine gerechte und faire Wende erreichen?
  • Wie können wir die Klimaneutralität in Schlüsselsektoren erreichen?
  • Wie können wir Innovation für einen klimaneutrales und resilientes Wirtschaften stärken?
  • Ambitionen verstärken: Wie können wir die NDCs verbessern?
  • Wie können wir uns vor den Folgen des Klimawandels schützen?
  • Wie können wir die Finanzflüsse auf die Ziele des Pariser Abkommens ausrichten?

BMZ-Veranstaltungen auf der COP24

Thursday 6 December

12.00–13.30

Climate resilient development: Comprehensive climate risk management strategies to secure livelihoods for all

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17.30–19.00

Aligning finance with the Paris Agreement: The role of development banks

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Friday 7 December

14.00–14.45

Getting to the point: The relevance of wetland ecosystems for increasing NDC ambition

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Saturday 8 December

17.30–19.00

Mobility transition in our cities: Prioritising people – decarbonising transport

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Monday 10 December

12.00–13.30

Local climate finance: More, easier and faster – how finance reaches the sub-national level

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Tuesday 11 December

10.00–11.30

Climate-resilient urban infrastructure: The G20 work on adaptation

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14.00–14.45

Green people's energy for Africa: Empowering people to generate their own renewable energies

Further information

Wednesday 12 December

10.00–11:30

Pursuing 1.5 degrees: Opening up new opportunities for the economy and development, implementing the SDGs

Further information

Das Gesamtprogramm des deutschen Pavillons finden Sie hier.

Die NDC-Partnerschaft auf der COP24

Das Veranstaltungsprogramm im Pavillon der NDC-Partnerschaft auf der COP24 finden Sie hier.

Kurz erklärt: Die UN-Klimakonferenz

Logo: United Nations Climate Change

Vertragsstaatenkonferenz der Klimarahmenkonvention

Die jährlich stattfindende Vertragsstaatenkonferenz ist das höchste Gremium der UN-Rahmenkonvention zum Klimawandel (UNFCCC). In diesem internationalen Übereinkommen haben sich alle Industrieländer zur Verringerung ihres Ausstoßes an Treibhausgasen und zu Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel verpflichtet.

Die Entscheidungen, die auf dem Weltklimagipfel vor den Augen der Weltöffentlichkeit getroffen werden, entfalten große politische Wirkung. Dies hat beispielsweise die COP21 in Paris eindrücklich gezeigt. Erstmals konnten sich die Vertragsstaaten dort auf ein Klimaschutzabkommen einigen, das alle Länder in die Pflicht nimmt.

Logo der UN-Klimakonferenz in Paris 2015

Pariser Klimaabkommen

Im Dezember 2015 kam die internationale Staatengemeinschaft auf der Pariser Klimakonferenz (COP21) zusammen. Sie einigte sich auf ein historisches Abkommen, das den Schutz des Klimas und die Anpassung an die Folgen des Klimawandels zum Ziel hat. Die Staaten verpflichteten sich, den Anstieg der durchschnittlichen Erdtemperatur deutlich unter zwei Grad Celsius über dem vorindustriellen Niveau zu halten und Anstrengungen zu unternehmen, um den Temperaturanstieg auf 1,5 Grad Celsius über dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen.

Der Vertrag gilt als historischer Wendepunkt – erstmals haben sich mit 195 Vertragsstaaten fast alle Länder der Welt zu konkreten Klimaschutzbeiträgen verpflichtet.

Wenige Monate vor der Pariser Klimakonferenz verabschiedete die Staatengemeinschaft die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung mit 17 nachhaltigen Entwicklungszielen (Sustainable Development Goals, SDGs). Das Pariser Klimaabkommen nimmt darauf ausdrücklich Bezug und erkennt dadurch die enge Verknüpfung von nachhaltiger Entwicklung und Klimaschutz an.

Der politische Rahmen ist damit geschaffen und die meisten Vertragsparteien haben bereits ihre Klimaziele vorgelegt. Nun hat die Phase der Umsetzung begonnen. Es ist an der Zeit, die eigenen Anstrengungen zu verstärken, um diese Ziele zu erreichen, und sich neue, ehrgeizigere Ziele zu setzen.

Wie das BMZ dazu beiträgt, die Ziele des Pariser Abkommens zu erreichen, können Sie auf unseren Themenseiten nachlesen.

Logo der UN-Klimakonferenz in Paris 2015

Nationale Klimabeiträge

Das Kernstück des Pariser Klimaabkommens von 2015 bilden die nationalen Klimabeiträge (Nationally Determined Contributions, NDCs). Darin setzen sich sowohl Industrie- als auch Entwicklungsländer eigene Klimaziele und verpflichten sich, konkrete Maßnahmen zum Klimaschutz und meist auch zur Anpassung an den Klimawandel zu ergreifen.

Die bislang vorgelegten nationalen Klimabeiträge der Länder reichen jedoch noch nicht aus, um das 1,5 Grad Ziel zu erreichen. Um Länder zu ermutigen, ihre NDCs ehrgeiziger zu gestalten, wurde im vergangenen Jahr der sogenannte "Talanoa Dialog" ins Leben gerufen – ein offener, inklusiver Dialog zwischen den Vertragsstaaten und mit nichtstaatlichen Organisationen, der in Bonn seinen ersten Höhepunkt erreichte.

Um Entwicklungsländer dabei zu unterstützen, ihre Klima- und Entwicklungsziele effektiv und schnell umzusetzen, gibt es die sogenannte "NDC-Partnerschaft". Diese wurde von Deutschland zusammen mit Marokko und dem World Resources Institute initiiert und auf der Klimakonferenz Ende 2016 in Marokko mit mehr als 50 Gründungsmitgliedern offiziell ins Leben gerufen.

Mehr Informationen dazu finden Sie auf unseren Themenseiten.

Entwicklungserfolge in Gefahr

Logo der UN-Klimakonferenz in Paris 2015
Logo der UN-Klimakonferenz in Paris 2015

In vielen Regionen der Welt sind die Auswirkungen des Klimawandels schon heute zu spüren. Häufigere und stärkere Stürme, Hitzewellen, extrem starke Regenfälle und Dürren sind nur einige der vielen negativen Auswirkungen, die der Klimawandel mit sich bringt. Entwicklungsländer sind davon besonders stark betroffen. Gerade ihnen fehlen jedoch die Mittel und Fähigkeiten, um wirksame Gegenmaßnahmen zu ergreifen und sich den klimabedingten Veränderungen anzupassen.

Die Auswirkungen des Klimawandels gefährden die Erfolge nachhaltiger Entwicklungspolitik. Sie führen bereits jetzt zu Hunger, wachsender Armut, Vertreibung und bewaffneten Konflikten.

Doch mit entschlossenem Handeln kann es gelingen, den Klimawandel einzudämmen, die Entwicklungsländer vor den direkten Folgen des Klimawandels zu schützen und zugleich Innovation, wirtschaftliche Modernisierung und letztlich nachhaltige Entwicklung zu fördern.

So wird etwa durch den Ausbau erneuerbarer Energien nicht nur das Klima geschützt. Da erneuerbare Energien auch der Bevölkerung in abgelegenen Gebieten zugänglich sind, eröffnen sie die Chance auf einen verbesserten Lebensstandard und neue Einkommensquellen.

Kurz erklärt: Herausforderung Klimawandel

Logo der UN-Klimakonferenz in Paris 2015

Klimawandel

Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Laut Weltklimarat (Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC) ist die Temperatur seit der industriellen Revolution im weltweiten Durchschnitt um 1,0 Grad Celsius gestiegen. Diese Erwärmung wurde weitgehend von den Menschen verursacht. Ihre Folgen können wir bereits heute deutlich spüren: durch extreme Regenfälle, Dürreperioden, schmelzende Gletscher und einen steigenden Meeresspiegel.

Besonders in den Entwicklungsländern droht der Klimawandel, bereits erzielte Entwicklungserfolge zunichte zu machen. Daher unterstützt das BMZ seine Partner dabei, den Folgen des Klimawandels zu begegnen und gleichzeitig den Ausstoß von Treibhausgasen zu reduzieren.

Mehr über unser Engagement lesen Sie auf unseren ausführlichen Themenseiten zum Klimawandel.

Logo der UN-Klimakonferenz in Paris 2015

Anpassung an den Klimawandel

Klimaschutz kann den Klimawandel zwar begrenzen, jedoch nicht rückgängig machen. Der jahrzehntelange übermäßige Treibhausgasausstoß hat das Klima bereits unumkehrbar verändert: Hitzewellen in Europa, Wirbelstürme in Asien und Dürreperioden in Afrika zählen zu den Folgen des Klimawandels. Viele weitere Auswirkungen werden hingegen erst im Laufe der Zeit in all ihren Konsequenzen erkennbar sein.

Um vor allem arme und besonders verwundbare Menschen gegen den Klimawandel abzusichern, sind Maßnahmen zur Anpassung an diese Folgen unerlässlich. Diese müssen in allen Bereichen von Wirtschaft und Gesellschaft verankert werden – etwa in der Landwirtschaft, bei der Waldbewirtschaftung, bei der Wassernutzung, im Gesundheitssektor, im Bauwesen und im Transport. Der Bedeutung solcher Maßnahmen trägt das Pariser Klimaabkommen Rechnung: Es weist die Anpassung an den Klimawandel als gleichwertiges Ziel neben der Minderung von Treibhausgasen aus.

Das BMZ unterstützt seine Partner bei der Planung und Umsetzung konkreter Anpassungsmaßnahmen. Dazu zählen zum Beispiel veränderte Ackerbautechniken, ein angepasstes Wasserressourcenmanagement oder ein verbesserter Küstenschutz. Das BMZ trägt so dazu bei, dass auch arme und verwundbare Bevölkerungsgruppen die Folgen des Klimawandels besser abfedern können. Deutschland hilft seinen Partnerländern außerdem dabei, ein umfassendes Klimarisikomanagement zu betreiben und fördert mit der "InsuResilience Global Partnership" Versicherungen, die verbleibende Risiken wie Gebäudeschäden oder Viehverluste abdecken.

Einen Überblick über das Engagement des BMZ zur Anpassung an den Klimawandel bietet Ihnen unsere Publikation Adapting to Climate Change (PDF 5 MB).

Weitere Informationen zu unserem Engagement zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels erhalten Sie auf unseren Themenseiten.

Logo der UN-Klimakonferenz in Paris 2015

Minderung der Emissionen

Das Wachstum von Wirtschaft und Bevölkerung bringt seit der industriellen Revolution einen rapiden Anstieg der weltweiten Treibhausgasemissionen mit sich. Diese entstehen insbesondere bei der Nutzung fossiler Brennstoffe wie Kohle und Öl für die Energieerzeugung. Laut Weltklimarat (Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC) hat sich dadurch die globale Temperatur bereits um durchschnittlich 1,0 Grad Celsius erhöht.

Vorsorge ist besser als Nachsorge: Der Klimawandel kann nur eingedämmt werden, wenn die Emissionen vermindert werden, etwa durch Klimaschutzmaßnahmen und die Ausweitung von "Kohlenstoffsenken" wie Wäldern. Die Erderwärmung muss auf deutlich unter zwei, wenn möglich 1,5 Grad Celsius begrenzt werden, um die Folgen auf ein kontrollierbares Maß zu beschränken – so lautet das politische Ziel, zu dem sich die internationale Staatengemeinschaft 2015 im Pariser Klimaabkommen verpflichtet hat.

Dieses Ziel kann erreicht werden, doch dazu muss schnellstmöglich der Trend zu immer weiter ansteigenden Treibhausgasemissionen umgekehrt werden. Das BMZ unterstützt daher seine Partner dabei, Zugang zu klimafreundlicher Energie zu schaffen, Städte nachhaltig zu gestalten, Verkehrsnetze klimafreundlich auszubauen und Entwaldung zu vermeiden.

Weitere Informationen zu unserem Engagement bei der Minderung von Treibhausgasen erhalten Sie auf unseren Themenseiten.

Wie macht sich der Klimawandel bemerkbar?

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Klimawandel – unsere Verantwortung

Im Gebiet rund um den Fluss Rio Grande in Bolivien macht sich der Schauspieler und Game-of-Thrones-Star Tom Wlaschiha ein Bild von den Auswirkungen des Klimawandels auf Mensch und Natur.

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Der Klimawandel und die Apfelernte in Bolivien

Die Äpfel im Hochland von Bolivien werden als Folge des Klimawandels zu früh reif und die Bauern können dadruch nicht an den eingeplanten Terminen liefern. Es kommt aber auch vor, dass unerwartet Kälte hereinbricht und die gesamte Ernte vernichtet.

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Klimawandel – Gletscherschmelze in Bolivien

Die Gletscher Boliviens schmelzen. Wenn die Gletscher verschwunden sind, wird den Menschen, die an ihrem Fuß leben, das Trinkwasser fehlen und ihr landwirtschaftlicher Ertrag wird zurückgehen.

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Klimawandel – Wasserknappheit entgegenwirken

Im bolivianischen Dorf Pojo, das 2.000 Meter über dem Meeresspiegel liegt, sind die Folgen des Klimawandels spürbar. Durch die zunehmende Hitze trocknet der Boden schnell aus und wird unfruchtbar. Die Bauern legen Wasserauffangbecken an.

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Leben mit dem Klimawandel

Deutschland unterstützt Bangladesch dabei, die Folgen des Klimawandels zu mildern – zum Beispiel durch den Bau von Brücken, Dämmen und Uferbefestigungen.

Beispiele aus der Praxis

Bangladesch: Neue Perspektiven für Vertriebene

Bangladesch hat sehr mit den Auswirkungen des Klimawandels zu kämpfen. Das Land liegt zu weiten Teilen im Ganges-Brahmaputra-Delta, dem größten Flussdelta der Welt. Infolge des steigenden Meeresspiegels könnte ein Fünftel der Landesfläche dauerhaft überflutet werden. Deutschland unterstützt die Stadt Khulna beim Management der klimawandelbedingten Binnenmigration.

Bangladesch: Zugang zu Klimafinanzierungsprogrammen erleichtern

Als eines der ersten Länder weltweit muss Bangladesch mit konkreten Maßnahmen auf den Klimawandel reagieren. Dazu benötigt das Land Zugang zu internationalen Klimafinanzierungsmaßnahmen, denn alleine kann das Land die Folgen wie Versalzung des Grundwassers, extreme Dürreperioden oder stärkere Wirbelstürme nicht bewältigen. Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) das Land dabei, die notwendigen Rahmenbedingungen dafür zu schaffen.

Ruanda: Kleinwasserkraftwerk liefert saubere Energie

Deutschland unterstützt Ruanda bei der Umsetzung seiner Energiestrategie: Im Norden des Landes, in der Nähe der Stadt Musanze, entsteht mit deutscher Unterstützung am Fluss Mukungwa das Kleinwasserkraftwerk Rwaza. Es soll bis Ende 2018 betriebsbereit sein und wird dann jährlich 20 Gigawattstunden Strom produzieren. Das entspricht zwei Prozent der im Land produzierten Elektrizität und deckt den jährlichen Strombedarf von 20.000 ruandischen Haushalten.

Malawi: Solarlampen erleichtern den Alltag

In Malawi sind nur zwölf Prozent der rund 18 Millionen Einwohner an ein Stromnetz angeschlossen. Die restliche Bevölkerung ist zum Kochen und Heizen auf Feuerholz, Holzkohle oder Pflanzenreste angewiesen. Zur Beleuchtung werden kleine Kerosin- oder batteriebetriebene Lampen genutzt – gefährliche und umweltschädliche Energielieferanten. Die Energiepartnerschaft Energising Development fördert in Malawi die Verbreitung von Kleinstsolargeräten.

Uganda: GET FIT fördert erneuerbare Energien

Die Wirtschaft in Uganda wächst – und mit ihr die Nachfrage nach Strom. Bis vor einigen Jahren hatte das Land deshalb regelmäßig mit Stromengpässen zu kämpfen. Um der steigenden Nachfrage auf klimafreundliche Weise gerecht zu werden, setzt die ugandische Regierung auf erneuerbare Energien. Das Potenzial dafür ist groß. Um die Energiewende voranzutreiben, haben die ugandische Regierung gemeinsam mit der KfW Entwicklungsbank das GET-FIT-Programm entwickelt. Es schafft Anreize zum Ausbau erneuerbarer Energien durch private Investoren.

Nepal: Strom für ländliche Gebiete

In Nepal hat etwa jeder fünfte Einwohner in ländlichen Regionen des Landes keinen Zugang zu Strom. Auch die Bewohner der Gemeinde Jalpa im Distrikt Khotang waren vor drei Jahren noch auf Kerosin und Feuerholz als Lichtquelle angewiesen. Durch die Energiepartnerschaft Energising Development (EnDev) haben sich die Lebensbedingungen der Bewohner von Jalpa verbessert. Das Dorf wird jetzt durch ein Kleinwasserkraftwerk mit Strom versorgt.

Nachhaltige Waldnutzung in Laos

Wälder sind für die Bevölkerung von Khangkao, einem Bergdorf im Norden von Laos, seit Generationen eine Nahrungs- und Einkommensquelle. Dennoch werden dort immer mehr Waldflächen niedergebrannt, um die steilen Hänge für den Anbau von Trockenreis oder Mais nutzen zu können. Das vom BMZ in Auftrag gegebene Programm "Klimaschutz durch Walderhalt" hat das Ziel, die Waldrodung zu stoppen.

Die Verkehrswende international gestalten

Weltweit ist eine Wende im Bereich Verkehr nötig. Die Infrastruktur, die wir heute bauen, bestimmt, wie wir morgen unterwegs sein werden und wie viele (oder wenige Emissionen) wir dadurch verursachen. Das Bundesentwicklungsministerium (BMZ) hat darum mit internationalen Partnern die Initiative für transformative urbane Mobilität (Transformative Urban Mobility Initiative, TUMI) ins Leben gerufen.

Links und Dokumente

BMZ-Themenseiten und Videos

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The NDC Partnership (englisch)

Die NDC-Partnerschaft ist eine globale Initiative zur Beschleunigung von Klima- und Entwicklungsmaßnahmen, die den Ländern die Unterstützung und die Instrumente bietet, die sie benötigen, um ehrgeizige Ziele für Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung so schnell und effektiv wie möglich zu erreichen.

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The NDC Partnership in action (englisch)

Im Juni 2018 verabschiedete Uganda den ersten NDC-Partnerschaftsplan für Klimaschutz und legte die Prioritäten für die Umsetzung des Pariser Abkommens fest, um die Koordination und Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Partnern zu verbessern.

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Erneuerbare Energien

Die Agenda 2030 und das Klimaabkommen von Paris haben die Welt auf einen neuen Kurs gesetzt, um eine Entwicklung zu erreichen, die wirklich nachhaltig ist. Erneuerbare Energien übernehmen dabei eine wichtige Aufgabe: Sie helfen, die Armut zu reduzieren, Innovationen zu fördern und Arbeitsplätze zu schaffen. Sie erhöhen die Energiesicherheit und schwächen den Klimawandel ab.

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Eine Erfolgsgeschichte der wirtschaftlichen Zusammenarbeit aus Uganda

Im Rahmen einer Entwicklungspartnerschaft mit dem BMZ expandierte der deutsche Unternehmer Lars Kirchner vor zehn Jahren nach Uganda. Die Kirchner Solar Group produziert "Off-Grid-Systeme" – das sind netzunabhängige und solarbasierte Anlagen zur Stromversorgung. Inzwischen elektrifiziert Kirchner mit diesen Systemen ganze Dörfer in Uganda. Und seine Firma bildet junge Menschen zu Elektrotechnikern aus. "Ohne die anfängliche Unterstützung durch die deutsche Entwicklungszusammenarbeit hätten wir nicht in dem getätigten Rahmen in Ostafrika investiert", so Kirchner.

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Luftverschmutzung reduzieren durch E-Trikes

In Naga City auf den Philippinen hat sich ein Betrieb auf den Bau von E-Trikes spezialisiert. Durch die Elektrofahrzeuge soll die Luftverschmutzung reduziert werden. 90 Prozent der benötigten Materialien werden aus der direkten Umgebung geliefert, nur 10 bis 15 Prozent müssen importiert werden.

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Philippinen: Hochwassermanagement in Naga City

Die Stadt Naga auf den Philippinen liegt im Zentrum eines Taifun-Gebietes, regelmäßig kommt es zu Überschwemmungen. Mit Hilfe der "Initiative Stadtentwicklung für Asien" (CDIA) wurden in Naga Maßnahmen zur Hochwasserbekämpfung finanziert.

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Mosambik: Küstenschutz in Beira

Mosambik ist schon jetzt von den Folgen des Klimawandels betroffen, zum Beispiel durch starke Überschwemmungen. Deutschland unterstützt das Land bei Präventionsmaßnahmen.

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Kenia: Grünes Innovationszentrum

In Kenia wird den Landwirten die Möglichkeit gegeben, ihren Ertrag zu steigern. Landwirtschaftliche Trainingszentren, eine Landwirtschaftsschule sowie ein Zentrum für agrartechnische Entwicklung arbeiten eng zusammen, um die Farmer in den betroffenen Gebieten zu unterstützen.

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Bolivien: Innovative Anbaumethoden

In Bolivien werden neben Äpfeln und anderem Obst auch Erdbeeren angebaut. Durch die zunehmende Trockenheit ist das dort nur duch innovative und moderne Anbaumethoden möglich, die Wasser sparen.

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Dürreresilienz: Sofortmaßnahmen und langfristige Lösungen

Dürren sind überaus zerstörerische Naturkatastrophen. Quer über den Globus haben sie Millionen von Toten und die Vernichtung von Lebensgrundlagen verursacht. Oft sind sie mit lokalen Konflikten verbunden und zwingen gerade die Ärmsten zur Migration. Mit dem fortschreitenden Klimawandel werden Häufigkeit, Dauer und Schwere von Dürren zunehmen.

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Tropenwald nutzen – einfach erklärt

Der Klimawandel zeigt, wie wichtig es ist, verantwortungsvoll mit globalen Ressourcen umzugehen. Ein gutes Beispiel dafür sind die Wälder: Ihre nachhaltige Bewirtschaftung macht es möglich, sie zu erhalten und gleichzeitig zu nutzen.

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Die Zukunft, die wir wollen, braucht Wald

Der Wald schrumpft pro Minute um 35 Fußballfelder. Das hat gravierende Folgen für uns alle. Daher wollen die Bundesregierung und 180 weitere Regierungen und Nichtregierungsorganisationen bis 2030 die Rodung von Waldflächen komplett unterbinden.

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REDD+: Warum Deutschland sich engagiert

REDD+ ist ein Konzept für Klimaschutz durch Walderhalt. Dieser Animationsfilm des BMZ erklärt anschaulich wie REDD+ funktioniert, warum Walderhalt so wichtig ist und warum sich Deutschland dafür engagiert.

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Wälder schützen und nachhaltig nutzen

Um den Regenwald zu schützen, werden mit den Menschen, die vom Wald leben, alternative Bewirtschaftungsmethoden entwickelt, damit sie Pflanzen in guter Qualität anbauen können, aber dafür nicht noch mehr Wald roden müssen. (Video in englischer Sprache)

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Video: InsuResilience Global Partnership – A platform for action (englisch)

Um Menschen in Entwicklungsländern Versicherungsschutz gegen Klimarisiken zu bieten, wurde auf der UN-Klimakonferenz in Bonn 2017 die Globale Partnerschaft für Finanzierungs- und Versicherungslösungen für Klima- und Katastrophenrisiken ins Leben gerufen.

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Wiederauffüllung des Grünen Klimafonds

Der Grüne Klimafonds (GCF) stellt Finanzierungsmittel für Entwicklungsländer zur Verfügung, die ihnen helfen, ihre Klimaziele zu erreichen. Der GCF-Vorstand hat im Oktober 2018 beschlossen, die erste Wiederauffüllung des Fonds einzuleiten und die Beitragszahler dazu aufgefordert, weitere Investitionen in den Fonds zu tätigen.