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Stichwörter zum Buchstaben V

Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO)

VENRO ist ein freiwilliger Zusammenschluss von mehr als 100 deutschen Nicht­regierungs­orga­ni­sa­tionen (NROs). Lokale Ini­ti­a­tiven werden im Verband durch NRO-Landes­netzwerke vertreten. Die VENRO-Mitglieder sind private und kirchliche Träger der Ent­wick­lungs­zusammen­arbeit, der humanitären Hilfe sowie der ent­wick­lungs­po­li­ti­schen Bildungs-, Öffentlichkeits- und Lobby­arbeit. VENRO verfolgt das Ziel einer zukunfts­fähigen Entwicklungs­politik im Sinne der Agenda 21 und der Millenniums­entwicklungs­ziele und setzt sich für eine globale Strukturpolitik ein.

Ausführliche Informationen über VENRO finden Sie hier

Vereinigung Südostasiatischer Länder (ASEAN)

Die Vereinigung Südostasiatischer Länder (Association of South­east Asian Nations, ASEAN) ist eine inter­natio­nale Orga­ni­sa­tion mit poli­tischen, öko­no­mischen und kul­tu­rellen Zielen.

Die ASEAN-Mitglieds­staaten sind Brunei Darussalam, Kambodscha, Indo­nesien, Laos, Malaysia, Myan­mar, die Philippinen, Sin­ga­pur, Thai­land und Vietnam.

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Vereinte Nationen

Die Vereinten Nationen (United Nations, UN) sind ein zwischen­staat­licher Zusammenschluss von 193 souveränen Staaten. Sie wurden 1945 gegründet, um den Weltfrieden und die inter­na­tio­nale Sicherheit zu wahren und sozialen Forschritt, bessere Lebensbedingungen und Menschenrechte zu fördern. In der UN-Charta, dem Gründungsvertrag der Vereinten Nationen, sind die Rechte und Pflichten der Mitglieder der internationalen Gemeinschaft festgeschrieben.

Neben den Hauptorganen der Vereinten Nationen, die für Ent­schei­dungs­prozesse maßgeblich sind, gehören eine Reihe von UN-Fonds und Programmen (zum Beispiel UNICEF, UNDP, UNAIDS, WFP) und Sonderorganisationen (zum Beispiel FAO, ILO oder WHO) zum System der Vereinten Nationen. Diese nehmen spe­zifische Aufgaben wahr.

Ausführliche Informationen über die Vereinten Nationen finden Sie hier

Vertrag von Lissabon

Durch den Vertrag von Lissabon, der am 1. Dezember 2009 in Kraft trat, hat die Euro­pä­ische Union einen neuen recht­lichen Rahmen erhalten. Der Vertrag sieht Änderungen in den bestehenden Ver­trä­gen (EU-Vertrag und EG-Vertrag) vor. Die Europäische Union tritt laut Lissabon-Vertrag die Rechts­nach­folge der Europäischen Gemeinschaft an.

Im geänderten EG-Vertrag, der nun "Vertrag über die Arbeits­weise der Europäischen Union" genannt wird, ist die Politik der EU auf dem Gebiet der Ent­wick­lungs­zu­sam­men­arbeit in den Artikeln 208 bis 211 festgeschrieben: Hauptziel der Union ist demnach die Bekämpfung und – auf längere Sicht – die Be­sei­ti­gung der Armut.

Der Vertrag von Lissabon hat die Rahmen­be­din­gungen für die Außen­be­zie­hungen der Europäischen Union verändert.

Vor Inkrafttreten des Vertrags waren drei Generaldirektionen mit der Ent­wick­lungs­zusammenarbeit der EU befasst: Die Gene­ral­direktion Entwicklung war für die Formulierung und Planung der Ent­wick­lungs­zu­sam­men­arbeit in den AKP-Ländern zuständig während die General­direktion Außenbeziehungen für die rest­lichen Länder ver­ant­wort­lich war. Die Durchführung der Ent­wick­lungs­pro­gram­me und -projekte war Aufgabe von EuropeAid.

Der Vertrag von Lissabon ordnet Entwicklungs­politik nun als "gemeinsame Kompetenz" sowohl dem neu geschaffenen Amt des Hohen Vertreters der EU für Außen- und Sicherheitspolitik als auch dem Entwicklungskommissar zu. So soll die Verknüpfung der europäischen Entwicklungs- und Außenpolitik verbessert werden.

Zur Unterstützung des Hohen Vertreters der EU für Außen- und Sicherheitspolitik wurde der Europäische Auswärtige Dienst (EAD) geschaffen. Er wird sich die Verantwortung für die Koordinierung der Entwicklungszusammenarbeit der EU mit der neuen General­direktion "Entwicklung und Zusammenarbeit – EuropeAid" teilen. Diese neue Generaldirektion entstand durch eine Fusion der Generaldirektion Entwicklung mit EuropeAid.

Vietnam

Ausführliche Informationen über die deutsche Ent­wick­lungs­zusammen­arbeit mit Vietnam finden Sie hier

Lexikon der Entwicklungspolitik

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