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Treibhausgase


Seit Beginn der Industrialisierung um 1800 hat der Mensch un­ge­wollt massiv Ein­fluss auf den na­tür­lichen Wärme­haus­halt der Erde genommen, indem er durch die Ver­bren­nung von fos­silen Energie­trägern immer mehr Koh­len­dioxid in die Atmosphäre ein­ge­bracht hat. Zusammen mit Wasser­dampf und anderen Gasen wie zum Beispiel Methan re­flek­tiert dieses Koh­len­dioxid einen Teil der Wärme, die früher in den Welt­raum ent­weichen konnte, nun zurück zur Erde. Sie wird dadurch zu­neh­mend auf­ge­heizt. Weil dieser Effekt dem Prinzip eines Treib­hauses ähnelt, spricht man bei den ent­sprech­en­den Gasen von Treib­haus­gasen: Wie die Scheiben eines Gewächs­hauses ver­stär­ken sie die Wärme der Sonne und halten sie zurück. Treib­haus­gase sind für den welt­wei­ten Klimawandel verantwortlich.

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