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Stadtentwicklung


Mit dem neuen Jahrtausend ist das Zeitalter der Städte ange­broch­en. Seit 2008 leben mehr als die Hälfte der Welt­bevöl­kerung in Städten – mit rasant wachsender Tendenz. Zwei von drei Kin­dern, die heute in Ent­wick­lungs­ländern geboren werden, wach­sen in Städten auf. In Latein­amerika liegt die Ver­städterungs­rate bereits heute bei über 70 Prozent und auch in Asien und Afrika wird diese bis 2030 auf über 50 Prozent steigen. Da sich der Zuwachs der Welt­bevölkerung maß­geblich in den städtischen Slums voll­ziehen wird, wird sich die Anzahl der Slumbewohner bis 2050 auf 3 Milliarden Menschen verdreifachen.

Auf städtischer Ebene kann ein entschei­den­der Beitrag zur nach­haltigen globalen Entwicklung geleistet werden: Einer­seits zählen große Einkommens­unter­schiede und Armut, Nahrungs­eng­pässe sowie ein stei­gender Ressourcen­verbrauch und Kohlen­dioxid­ausstoß zu den Folgen der Urbanisierung. Andererseits sind Städte Zentren für wirtschaft­liches Wachstum, für Innovation, Bildung und Beschäftigung, für lokale Selbstbestimmung, zivil­ge­sell­schaft­liche und politische Entwicklung. Die deutsche Ent­wick­lungs­zusammenarbeit greift diese Potenziale auf und fördert vor allem gute lokale Regierungsführung, den Abbau sozialer Un­gleich­heit und Armut, Maßnahmen zum Klimaschutz auf kom­mu­naler Ebene, sichere Städte und das Engagement der Zivil­ge­sell­schaft und der Wirt­schaft für eine partizipative Stadtentwicklung.

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