Hauptinhalt

Service

Lexikon

aufgeschlagene Bücher in einer Bibliothek

  • A
  • B
  • C
  • D
  • E
  • F
  • G
  • H
  • I
  • J
  • K
  • L
  • M
  • N
  • O
  • P
  • Q
  • R
  • S
  • T
  • U
  • V
  • W
  • X
  • Y
  • Z

Stichwörter zum Buchstaben P

Pakistan

Ausführliche Informationen über die deutsche Ent­wick­lungs­zusammen­arbeit mit Pakistan finden Sie hier

Palästinensische Gebiete

Ausführliche Informationen über die deutsche Ent­wick­lungs­zusammen­arbeit mit den Palästinensischen Gebieten finden Sie hier

Partizipation

Der Begriff Partizipation geht auf das lateinische Wort "particeps" (= "teil­neh­mend") zurück und steht für "Be­tei­li­gung", "Teil­habe", "Mit­wir­kung" und "Einbeziehung".

Partizipation ist ein wichtiges Gestal­tungs­prin­zip der deutschen Ent­wick­lungs­zu­sam­men­arbeit. Sie be­deu­tet, dass sich Men­schen (Be­völ­ke­rungs­gruppen, Orga­ni­sa­tionen, Ver­bände, Par­teien) aktiv und maß­geb­lich an allen Ent­schei­dungen be­tei­ligen, die ihr Leben be­ein­flus­sen. Parti­zi­pa­tion trägt dazu bei, dass die Ziel­grup­pen und Part­ner­orga­ni­sa­tionen der Ent­wick­lungs­zu­sam­men­arbeit ihre Inte­res­sen arti­ku­lieren und durch­setzen kön­nen (Empower­ment). Par­ti­zi­pa­tion be­deu­tet außer­dem, dass die Menschen ihre Er­fah­rungen und Wert­vor­stel­lungen in die ge­mein­same Ar­beit ein­brin­gen. Da­durch machen sie sich die Vor­haben zu Eigen und über­neh­men die Ver­ant­wor­tung für ihren Erfolg (Owner­ship).

Permanentes Komitee für Dürrekontrolle im Sahel (CILSS)

Das Permanente Komitee für Dürre­kontrolle im Sahel (Comité permanent Inter-Etats de Lutte contre la Sécheresse dans le Sahel, CILSS) koordiniert die Bemühungen von neun Sahel­ländern bei der Bekämpfung der Desertifikation. Das Komitee beschäftigt sich als regionales Kompetenz­zentrum zudem mit übergreifenden ent­wick­lungs­po­litischen Themen wie der Armuts­bekämpfung, der Ernährungs­sicherung und dem Manage­ment natür­licher Ressourcen.

Dem Komitee gehören Burkina Faso, Gambia, Guinea-Bissau, Kap Verde, Mali, Maure­ta­nien, Niger, Senegal und der Tschad an.

Das könnte Sie auch interessieren:

Persönlicher Afrikabeauftragter

Zu den wichtigsten Aufgaben des Persönlichen Afrikabeauftragten der Bundeskanzlerin und des BMZ zählen die Koordinierung der Afrikapolitik im G7/G8-Prozess sowie die Umsetzung des 2002 verabschiedeten G8-Afrika-Aktionsplans.

Persönlicher Afrikabeauftragter der Bundeskanzlerin und des BMZ ist Günter Nooke. Er hat seinen Dienstsitz im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und arbeitet eng mit dem BMZ, dem Bundeskanzleramt und weiteren Ressorts der Bundesregierung zusammen.

Ausführliche Informationen über den Persönlichen Afrikabeauftragten der Bundeskanzlerin und des BMZ finden Sie hier.

Das könnte Sie auch interessieren:

Peru

Ausführliche Informationen über die deutsche Ent­wick­lungs­zusammen­arbeit mit Peru finden Sie hier

Philippinen

Ausführliche Informationen über die deutsche Ent­wick­lungs­zusammen­arbeit mit den Philippinen finden Sie hier

Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)

Die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) ist das nationale Metrologie-Institut Deutschlands und beschäftigt sich mit der Lehre von Maßen, Gewichten und Maßsystemen. Die PTB führt im Auftrag des BMZ Projekte der Technischen Zusammenarbeit durch. Arbeitsbereiche sind zum Beispiel das Mess-, Normen-, Prüf- und Qualitätswesen. Ziel der Projekte der PTB ist, den Auf- und Ausbau international anerkannter Qualitätsinfrastrukturen in Schwellen- und Entwicklungsländern zu fördern.

Ausführliche Informationen über die PTB finden Sie hier

Politikkohärenz

siehe Kohärenz

Privatwirtschaft und Förderung wirtschaftspolitischer Rahmenbedingungen

Die Privatwirtschaft ist oft der dynamischste Bereich einer Volks­wirt­schaft, neue Arbeitsplätze entstehen fast aus­schließ­lich im privaten Sektor. Die Stärkung der Privat­wirt­schaft in den Partner­ländern der Bundes­republik ist deshalb ein wichtiges Ziel der deut­schen Ent­wick­lungs­zusam­men­arbeit. Daneben strebt die Bundes­regierung aber auch eine enge Ko­operation mit der deutschen und euro­päischen Privat­wirt­schaft an, zum Beispiel in Form von öffentlich-privaten Entwicklungs­partner­schaften (Public Private Partnerships, PPP). Durch die Zusammen­arbeit mit der Privat­wirt­schaft können zusätz­liche Kräfte, Know-how und Geld für die Ent­wick­lungs­zusammen­arbeit gewonnen werden. Das Engagement und die Gestaltungs­kraft privater Unternehmen dringen außerdem oft in Bereiche vor, die der Staat aus poli­ti­schen, öko­nomischen oder lo­gis­tischen Gründen nicht erreichen kann. Die deutsche Bundesregierung arbeitet darum auf ver­schie­denen ent­wicklungs­politischen Ebenen intensiv und sehr erfolg­reich mit der Privatwirtschaft zusammen.

Ausführliche Informationen über die deutsche entwicklungs­po­li­ti­sche Zusammenarbeit mit der Privatwirtschaft finden Sie hier

Das könnte Sie auch interessieren:

Programm der Vereinten Nationen für menschliche Siedlungen (UN-HABITAT)

Das Programm der Vereinten Nationen für menschliche Sied­lun­gen (UN-HABITAT) ist die zentrale Organisation des UN-Systems im Bereich Stadtentwicklung , Siedlungswesen und Woh­nungs­ver­sor­gung in Entwicklungs- und Trans­for­ma­tions­ländern. Sie hat das Ziel, eine nachhaltige städtische Entwicklung zu fördern. Die Organisation hat ihren Sitz in Nairobi (Kenia).

Ausführliche Informationen über UN-HABITAT finden Sie hier

Public Private Infrastructure Advisory Facility (PPIAF)

Die Public Private Infrastructure Advisory Facility (PPIAF) ist ein internationales Diskussions­gremium der Geber­gemeinschaft zum Themen­bereich private Infra­struk­tur­finanzierung. Ziel ist es, die Rahmen­bedingungen für private Beteiligungen an der Infra­struk­tur in Entwicklungs­ländern zu verbessern.

Ausführliche Informationen über die PPIAF finden Sie hier

Das könnte Sie auch interessieren:

Public Private Partnership (PPP)

Public Private Partnerships (öffentlich-private Partner­schaften) sind Al­lianzen zwischen der öf­fent­lichen Ent­wick­lungs­zu­sam­men­arbeit und der pri­vaten Wirt­schaft zu bei­der­sei­tigem Nut­zen. Bei diesem Modell för­dert das BMZ Pro­jekte pri­vater Unter­neh­men im Aus­land, wenn sie einen deut­lichen ent­wick­lungs­poli­tischen Nut­zen bringen.

Durch Entwicklungs­partnerschaften mit der Wirt­schaft können privat­wirt­schaft­liche Mit­tel für die Ent­wick­lungs­länder ge­won­nen wer­den. Außer­dem sensi­bi­li­sieren und mobi­li­sieren solche Vor­haben die Wirt­schafts­unter­nehmen für ent­wick­lungs­poli­tische Ziele.

Ausführliche Informationen über Entwicklungspartnerschaften mit der Wirtschaft finden Sie hier

Lexikon der Entwicklungspolitik

Fenster schließen

 

Seite teilen