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Stichwörter zum Buchstaben O

ODA-Stufenplan

Die Staats- und Regierungschefs der EU haben im Juni 2005 be­schlos­sen, die öffentliche Entwicklungs­zusammenarbeit (ODA) der Europäischen Union in einem Stufenplan bis 2015 auf 0,7 Prozent des Brutto­national­ein­kommens zu erhöhen.

Organi­sa­tion für wirt­schaft­liche Zu­sam­men­arbeit und Entwicklung (OECD)

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammen­arbeit und Ent­wick­lung (englisch: Orga­ni­sa­tion for Economic Co-operation and De­vel­opment, OECD) gibt es seit 1961. Sie hat ihren Sitz in Paris. Heute sind in der OECD 34 Länder zu­sam­men­ge­schlos­sen. Gemäß ihrem am 14. De­zem­ber 1960 in Paris unter­zeich­neten Über­ein­kom­men för­dert die OECD eine Poli­tik, die in den Mit­glied­staaten zu einer opti­malen Wirt­schafts­ent­wick­lung und Be­schäf­ti­gung sowie einem stei­gen­den Lebens­stan­dard beiträgt. Sie will da­durch eine ge­sunde Ent­wick­lung der Welt­wirt­schaft för­dern und im Ein­klang mit inter­natio­nalen Ver­pflich­tungen auf multi­la­te­raler und nicht­dis­kri­mi­nie­render Grund­lage zur Aus­wei­tung des Welt­han­dels beitragen.

Ausführliche Informationen über die OECD finden Sie hier.

Organisation Afrikanischer Einheit (OAU)

Die Orga­ni­sa­tion Afrikanischer Einheit (OAU) ist die Vorläufer­organisation der heutigen Afrikanischen Union (AU). Nach ihrer Gründung 1963 diente sie den gerade unabhängig gewordenen Staaten Afrikas als wichtiges politisches Forum. Die OAU wurde im Juli 2002 durch die AU ersetzt.

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Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO)

Die Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissen­schaft und Kultur (United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization, UNESCO) ist eine UN-Sonderorganisation. Durch die Förderung der internationalen Zusammenarbeit in Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation will die UNESCO zur Erhaltung von Frieden und Sicherheit beitragen. Die UNESCO hat das breiteste Programmspektrum aller UN-Sonder­orga­ni­sa­tionen, Bildung ist dabei das größte Aktionsfeld. Die UNESCO koordiniert unter anderem die internationale Initiative "Bildung für alle (EFA)" als Beitrag zur Erreichung des Millenniums­entwicklungs­ziels Nummer 2 "Universelle Grundbildung für alle".

Ausführliche Informationen über die UNESCO finden Sie hier

Organisation der Vereinten Nationen für Industrielle Entwicklung (UNIDO)

Die Organisation der Vereinten Nationen für Industrielle Ent­wick­lung (United Nations Industrial Development Organization, UNIDO) wurde 1966 gegründet. In den ersten Jahrzehnten konzentrierte sich die Organisation auf die Industrialisierung der Ent­wick­lungs­länder zur Überwindung des Wohl­stands­gefälles zwischen Nord und Süd. Heute hilft die UNIDO den Ent­wick­lungs­ländern hauptsächlich beim Aufbau einer nachhaltigen und umwelt­gerechten wirtschaftlichen Infrastruktur.

Ausführliche Informationen über die UNIDO finden Sie hier

Ostafrikanische Gemeinschaft (EAC)

Die Ostafrikanische Gemein­schaft (East African Community, EAC) ist ein Zusammen­schluss ost­afrikanischer Staaten zur Förderung der regionalen Integration. Die Orga­ni­sa­tion wurde 1993 durch ein Abkommen zwischen Kenia, Tansania und Uganda gegründet. Burundi und Ruanda traten der EAC im Jahr 2007 bei.

Die EAC hat das Ziel, die wirt­schaft­liche, politische, soziale und kulturelle Zu­sam­men­ar­beit zu erweitern und zu vertiefen. Durch die Schaffung einer Zoll­union, eines gemein­samen Marktes und einer gemein­samen Währung soll lang­fristig ein föderaler Staaten­bund entstehen. Zu den gemeinsamen In­sti­tu­tionen gehören auch der Gerichts­hof (East African Court of Justice) zur Überwachung der Verträge und die parla­men­ta­rische Versamm­lung (East African Legislative Assembly) als demo­kra­tisch legiti­miertes Kontroll­organ.

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Öffentliche Entwicklungszusammenarbeit (ODA)

Öffentliche Entwicklungszusammenarbeit (englisch: Offi­cial De­vel­op­ment Assistance, ODA) wer­den die Mit­tel ge­nannt, die DAC-Länder (also die Mit­glieds­länder des Ent­wick­lungs­hilfe­aus­schusses der OECD) Ent­wick­lungs­ländern direkt oder durch inter­na­tio­nale Or­ga­ni­sa­tionen für Ent­wick­lungs­vor­haben zur Ver­fü­gung stellen.

Ausführliche Informationen über ODA finden Sie hier

Ownership

Der englische Begriff Ownership bedeutet wörtlich übersetzt "Eigen­tümer­schaft". Er wird in der ent­wick­lungs­poli­tischen Dis­kus­sion verwendet, um die Identi­fi­kation der Men­schen mit einem sie be­tref­fen­den Vor­haben zu um­schreiben. Ownership ist auch die Eigen­ver­ant­wor­tung, die Ziel­grup­pen und Partner­orga­ni­sa­tionen bei der Ent­wick­lungs­zu­sam­men­arbeit über­nehmen. Sie gilt als wich­tige Vor­bedingung für die Effizienz, die Nachhaltigkeit und den Erfolg von Maßnahmen.

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