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Stichwörter zum Buchstaben N

Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung

Eine leistungsfähige Wirtschaft, die Arbeitsplätze schafft, ist die ent­scheidende Voraussetzung für die Minderung der Armut in Ent­wick­lungs­ländern. Arbeit schafft Ein­kommen und gibt den Men­schen die Chance, sich selbst aus ihrer Armut zu befreien. In der wirt­schaft­lichen Zu­sam­men­arbeit mit ihren Partner­ländern setzt die Bundes­republik auf die Förderung von Strategien, die ein breiten- und beschäftigungs­wirksames Wachstum zum Ziel haben, das armen Menschen einen Weg aus der Einkommens­armut bietet (Pro-Poor Growth), zum Beispiel durch die Förderung sta­biler wirtschaftspolitischer Rahmenbedingungen und des In­ves­ti­tions­klimas, die Förderung der Privatwirtschaft, das Angebot von Finanz­dienst­leitungen für kleinste, kleine und mittlere Unter­nehmen und den Aufbau von Berufsbildungssystemen.

Ausführliche Informationen über das entwicklungspolitische Engagement zur Förderung einer nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung finden Sie hier

Nachhaltigkeit (nachhaltige Entwicklung)

Nachhaltigkeit oder nachhaltige Entwicklung bedeutet, die Be­dür­fnisse der Gegen­wart so zu be­frie­digen, dass die Mög­lich­kei­ten zu­künf­tiger Ge­ne­ra­tionen nicht ein­ge­schränkt wer­den. Dabei ist es wich­tig, die drei Di­men­sionen der Nach­hal­tig­keit – wirt­schaft­lich effi­zient, sozial gerecht, öko­lo­gisch trag­fähig – gleich­be­rech­tigt zu be­trach­ten. Um unsere glo­balen Res­sourcen lang­fristig zu er­hal­ten, sollte Nach­hal­tig­keit die Grund­lage aller po­li­ti­schen Ent­schei­dungen sein.

Seit der UN-Konferenz für Umwelt und Ent­wick­lung, die 1992 in Rio de Janeiro statt­fand, ist die nach­hal­tige Ent­wick­lung als glo­bales Leit­prin­zip inter­na­tio­nal ak­zep­tiert. Kon­krete An­sätze zu ihrer Um­set­zung fin­den sich in der in Rio ver­ab­schie­deten Agenda 21.

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Nahrungsmittelhilfe

Zur Linderung der Not in Krisen und Katas­trophen und zur Bekämpfung des Hungers in der Welt hat sich Deutschland durch das Inter­nationale Nahrungs­mittel­hilfe-Überein­kommen von 1999 verpflichtet, Nahrungsmittel­hilfe im Wert von mindestens 56,24 Millionen Euro pro Jahr zu leisten. Deutschland kommt dieser Verpflichtung im Rahmen von Ernährungs­sicherungs­projekten in seinen Partner­ländern nach. Außerdem unterstützt die Bundes­republik ent­sprechende Hilfs­leistungen der Europäischen Union sowie die Nahrungs­mittel­liefe­rungen des Welt­ernährungs­programms der Vereinten Nationen (World Food Programme, WFP).

Weitere Informationen über Ernährungssicherung finden Sie hier

Namibia

Ausführliche Informationen über die deutsche Ent­wick­lungs­zusammen­arbeit mit Namibia finden Sie hier

Naturkatastrophen

Naturkatastrophen wie Erdbeben, Wirbelstürme, Dürren oder Über­schwemmungen richten vor allem in Ent­wicklungs­ländern große Schäden an. Aufgrund ihrer Armut sind die Betroffenen den Kata­strophen oft schutz- und hilflos ausgeliefert. Meistens sind sie nicht in der Lage, die Folgen der Zer­störungen aus eigener Kraft zu überwinden. Die deutsche Entwicklungs­zu­sam­men­arbeit betrachtet Katastrophen­vorsorge in besonders gefährdeten Ländern als Voraussetzung für nachhaltige Entwicklung.

Ausführliche Informationen über das deutsche Engagement zur Katastrophenvorsorge finden Sie hier

Nepal

Ausführliche Informationen über die deutsche Ent­wick­lungs­zusammen­arbeit mit Nepal finden Sie hier

Netzwerk zur Bewertung der Leistungsfähigkeit Multilateraler Organisationen (MOPAN)

Das Netzwerk zur Bewertung der Leistungsfähigkeit Multilateraler Organisationen (The Multilateral Organisations Performance Assessment Network, MOPAN) wird von bilateralen Gebern ge­tra­gen, die gemeinsam die Wirk­sam­keit multi­lateraler Zu­sam­men­arbeit verbessern wollen. Das Netz­werk begutachtet zu diesem Zweck jährlich verschiedene multi­laterale Organisationen und erstellt Berichte und Empfehlungen.

Ausführliche Informationen über das MOPAN finden Sie hier

Nichtregierungsorganisation (NRO)

Nichtregierungsorganisationen (NROs, auf Englisch non-gov­ern­mental organisations, NGOs) sind prinzipiell alle Ver­bände oder Gruppen, die gemeinsame Interessen ver­treten, nicht gewinn­orien­tiert und nicht von Re­gie­rungen oder staat­lichen Stel­len ab­hängig sind. Dazu zählen zum Beispiel Gewerk­schaf­ten, Kir­chen und Bür­ger­ini­tia­tiven aber auch Arbeit­geber­ver­bände oder Sport­vereine. Im all­gemei­nen Sprach­ge­brauch hat sich der Begriff NRO be­son­ders für Or­ga­ni­sa­tio­nen, Vereine und Gruppen durch­ge­setzt, die sich gesell­schafts­po­li­tisch en­gagieren. Einige wich­tige und typische Be­tä­ti­gungs­felder von NROs sind Ent­wick­lungs­politik, Umwelt­politik und Menschen­rechts­politik.

Ausführliche Informationen über die Rolle der Nicht­re­gie­rungs­or­ga­ni­sa­tio­nen in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit finden Sie hier.

Nigeria

Ausführliche Informationen über die deutsche Ent­wick­lungs­zusammen­arbeit mit Nigeria finden Sie hier

Nooke, Günter

Günter Nooke ist der Persönliche Afrika­beauftragte der Bundes­kanzlerin und des Bundes­ministeriums für wirt­schaft­liche Zusammen­arbeit und Entwicklung (BMZ).

Ausführliche Informationen über Günter Nooke finden Sie hier

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