Hauptinhalt

M

Multilaterale Zusammenarbeit


In der Politik verwendet man den Begriff "multi­lateral" (lateinisch: viel­sei­tig), wenn mehrere Staaten gleich­be­rech­tigt zu­sam­men­arbeiten, um ge­mein­same Ziele zu er­rei­chen. Über­staat­liche Orga­ni­sa­tionen wie die Ver­ein­ten Na­tio­nen oder die Welt­bank­gruppe sind wich­tige Ak­teure der Ent­wick­lungs­zu­sam­men­arbeit. Sie stüt­zen sich auf eine breite Mit­glied­schaft, sind poli­tisch neu­tral und ver­fügen über Kapi­tal und Know-how. Multi­la­te­rale Insti­tu­tionen ver­wirk­lichen in den Part­ner­län­dern groß an­ge­legte Pro­gramme und ko­ordi­nieren häu­fig die Leis­tungen ver­schie­dener Geber. Durch die Mit­glied­schaft in zahl­reichen inter­na­tio­nalen Orga­ni­sa­tionen hat Deutsch­land die Mög­lich­keit, seine Posi­tionen und Er­fah­rungen in die Welt­gemein­schaft einzubringen.

Ausführliche Informationen zur multilateralen Zusammenarbeit des BMZ finden Sie hier

Lexikon der Entwicklungspolitik

Fenster schließen

 

Seite teilen