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Menschen mit Behinderungen


Die Konvention über die Rechte von Menschen mit Be­hin­de­rungen wurde 2006 von den Ver­ein­ten Na­tio­nen ver­ab­schie­det und trat 2008 in Kraft. Sie re­du­ziert Men­schen mit Be­hin­de­rungen nicht auf ihre me­di­zi­nischen Be­dürf­nisse, sondern orientiert sich an einem so­zialen Mo­dell von Behinderung. Demnach bilden ein­stellungs- und umwelt­bedingte Barrieren die Haupt­hemm­nisse für die gleich­be­rech­tigte Teil­habe von Menschen mit Behinderungen. Die UN-Behindertenrechtskonvention verpflichtet mit Artikel 32 alle Vertragsstaaten, ihre Ent­wick­lungs­zu­sam­men­arbeit inklusiv zu gestalten, so dass auch Menschen mit Behinderungen Zugang zu Ent­wicklungs­programmen haben und durch sie in ihren Rech­ten gefördert werden. Um das Armutsrisiko von Menschen mit Be­hin­derungen zu mindern, werden in der deutschen Ent­wick­lungs­zu­sam­men­arbeit inklusive Ansätze unter anderem in den Berei­chen Bildung, Gesundheit, soziale Sicherung und Beschäftigung gefördert.

Ausführliche Informationen zum entwicklungspolitischen Einsatz für die Rechte von Menschen mit Behinderungen finden Sie hier

Lexikon der Entwicklungspolitik

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