Hauptinhalt

Service

Lexikon der Entwicklungspolitik


  • A
  • B
  • C
  • D
  • E
  • F
  • G
  • H
  • I
  • J
  • K
  • L
  • M
  • N
  • O
  • P
  • Q
  • R
  • S
  • T
  • U
  • V
  • W
  • X
  • Y
  • Z

Stichwörter zum Buchstaben L

Laos

Ausführliche Informationen über die deutsche Ent­wick­lungs­zusammen­arbeit mit Laos finden Sie hier

Ländliche Entwicklung

Die Entwicklung ländlicher Räume ist die Grundlage für die Redu­zie­rung des Hungers und für die lang­fristige Sich­erung der Welt­er­näh­rung. Die meisten armen und an Hunger lei­den­den Men­schen auf der Welt leben in länd­lichen Räumen. Land­flucht, Raub­bau an na­tür­lichen Res­sourcen und gewalt­same Kon­flikte haben in diesen Räumen vieler­orts besorg­nis­er­re­gende Aus­maße an­ge­nom­men. Der Klimawandel stellt eine zu­sätz­liche Her­aus­for­de­rung dar. Länd­liche Räume bieten aber gleich­zei­tig enorme Po­ten­ziale, die lange nicht erkannt wurden: Neben Nah­rungs­mit­teln werden Holz, Baum­wolle, Energie­pflanzen, Pflanzen­öle und andere Grund­stoffe pro­du­ziert; länd­liche Räume haben darüber hinaus wich­tige Auf­gaben beim Erhalt der biologischen Vielfalt und beim Klimaschutz. Die deutsche Entwicklungs­zusam­men­arbeit fördert diese Gebiete deshalb als Schlüssel­räume für Entwicklung, Armuts­reduzierung und Hungerbekämpfung.

Ausführliche Informationen über entwicklungspolitische Ansätze zur Entwicklung ländlicher Räume finden Sie hier

Das könnte Sie auch interessieren:

Least Developed Countries (LDC)
Lebenslageansatz

Der Lebenslageansatz dient der Bewertung von Armut und fasst den Armutsbegriff weiter als der Ressourcenansatz. Neben dem Einkommen berücksichtigt er auch andere Aspekte, die für ein men­schen­wür­diges Leben nötig sind – zum Beispiel Bil­dungs­chancen, Lebens­standard, Selbst­be­stim­mung, Rechts­sicher­heit, Ein­fluss auf politische Ent­schei­dungen und vieles mehr. Um den Lebens­lage­ansatz mit einer greif­baren und ver­gleich­baren Zahl er­fas­sen zu können, errechnet das Ent­wick­lungs­pro­gramm der Vereinten Nationen (UNDP) den Index der mensch­lichen Ent­wick­lung (Human Development Index, HDI). Er be­schreibt den Ent­wick­lungs­stand eines Landes anhand einer Skala, die von 0 bis 1 reicht. Indikatoren für den HDI sind unter anderem die Lebens­er­war­tung bei der Geburt, die Alpha­beti­sierungs­rate, das Bildungs­niveau und die reale Kaufkraft pro Kopf.

Das könnte Sie auch interessieren:

Service-Links

Lexikon der Entwicklungspolitik

Fenster schließen