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Lexikon der Entwicklungspolitik

Kohärenz

In der entwicklungspolitischen Diskussion wird das Wort Ko­hä­renz (lateinisch: cohaerere = zusammenhängen) im Zu­sam­men­hang mit der Auf­for­de­rung an andere Poli­tik­fel­der ver­wen­det, ent­wick­lungs­poli­tische Ziele stär­ker zu be­rück­sich­tigen. In die­sem Sinne wird auch von Poli­tik­ko­hä­renz im In­te­res­se von Ent­wick­lung ge­sprochen. So soll bei­spiels­weise die Agrarpolitik Maß­nah­men ver­mei­den, die ent­wick­lungs­poli­tische Ziele be­ein­träch­tigen wür­den. Wo mög­lich, soll sie die Ent­wick­lungs­poli­tik er­gän­zen. Das gleiche gilt für alle Poli­tik­felder, in denen das, was die Geberländer tun oder ver­an­lassen, das Leben der Men­schen in Ent­wick­lungs­län­dern be­ein­flusst. Poli­tik­ko­hä­renz im In­te­resse von Ent­wick­lung ist wich­tig, damit ent­wick­lungs­poli­tische Maß­nah­men nach­hal­tig wir­ken kön­nen. Ver­bes­se­rung der Ko­hä­renz ist daher ein zen­trales Ziel der Entwicklungspolitik.

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