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Stichwörter zum Buchstaben I

Index der menschlichen Entwicklung (HDI)

Das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) veröffentlicht jährlich einen Bericht über die menschliche Entwicklung. Der darin enthaltene Index der menschlichen Entwicklung (englisch Human Development Index, HDI) erfasst die durch­schnitt­lichen Werte eines Landes in grund­legenden Bereichen der mensch­lichen Entwicklung. Dazu gehören zum Beispiel die Lebens­erwartung bei der Geburt, das Bildungs­niveau sowie das Pro-Kopf-Einkommen. Aus einer großen Zahl solcher Einzel­indikatoren wird eine Rang­liste errechnet. Sie ermöglicht es, den Stand der durch­schnitt­lichen Entwicklung eines Landes abzuleiten. 2015 erfasste der Index insgesamt 188 Staaten, 83 von ihnen wurden als Länder mit geringer oder mittlerer Entwicklung eingestuft.

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Indien

Ausführliche Informationen über die deutsche Ent­wick­lungs­zusammen­arbeit mit Indien finden Sie hier

Indonesien

Ausführliche Informationen über die deutsche Ent­wick­lungs­zusammen­arbeit mit Indonesien finden Sie hier

Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT)

Informations- und Kommunika­tions­tech­no­lo­gien (IKT) wie Inter­net und Mobil­funk er­leich­tern die Kom­mu­ni­ka­tion im All­tag, machen Wissen zu­gäng­lich, er­öffnen neue Aus­tausch­mög­lich­keiten, er­mög­lichen die Er­schließung neuer Märkte und er­leich­tern die Daten­ver­waltung. IKT sind auch für die Ent­wick­lungs­zu­sam­men­arbeit un­ver­zicht­bare Werk­zeuge für die Pro­jekt­planung und Ko­or­di­nation. Trotz der schnel­len tech­nischen Ent­wick­lung gibt es welt­weit jedoch noch viele Menschen, die von IKT und den damit ver­bun­denen Mög­lich­kei­ten ab­ge­schnit­ten sind. Um diesem Defizit ent­gegen zu wirken, setzt sich Deutsch­land dafür ein, den Zugang zu In­for­ma­tions- und Kom­mu­ni­ka­tions­tech­no­lo­gien zu ver­bes­sern und die Nutzung von IKT in allen Bereichen der Ent­wick­lungs­zu­sam­men­ar­beit zu fördern.

Ausführliche Informationen über das deutsche Engagement für die Verbreitung von Informations- und Kommu­nika­tions­tech­no­logien finden Sie hier

Initiative für Transparenz in der Rohstoffwirtschaft

siehe EITI

Innovative Finanzierungsinstrumente

Um langfristig stabile und für die Ent­wicklungs­länder be­rech­en­bare Zah­lungs­ströme ge­ne­rie­ren zu können, sind i­no­va­tive Fi­nan­zie­rungs­in­stru­mente er­for­der­lich, die möglichst un­ab­hängig von der je­wei­ligen Haus­halts­situation der Geber­länder sind. Zur­zeit kon­zen­triert sich die inter­na­tionale Dis­kus­sion über die Ein­füh­rung solcher Modelle vor allem auf fol­gende Fi­nan­zie­rungs­in­stru­mente: Ver­stei­gerung von Emis­sions­zer­ti­fi­katen, Mo­bi­li­sierung pri­vater In­ves­toren, Inter­natio­nale Finanz­fazilität für Impf­pro­gramme (IFFIm), Ab­nahme­ga­ran­tien für Impf­stoffe, Be­steu­erung von inter­natio­nalen Finanz­trans­ak­tionen und eine Flug­ticket­abgabe.

Ausführliche Informationen über innovative Fi­nan­zie­rungs­instrumente finden Sie hier

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Instrument für Heranführungshilfe (IPA)

Das Instrument für Heran­führungs­hilfe (Instrument for Pre-Accession Assistance, IPA) ist ein ent­wick­lungs­politisches Finanzierungs­programm der Euro­päischen Union. Die EU unter­stützt damit Beitritts­kandidaten (ehemalige jugo­slawische Republik Maze­donien, Türkei) und potenzielle Bewerber­länder (Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Montenegro, Serbien) bei der Einführung von EU-Standards in Politik, Wirt­schaft und Gesell­schaft.

IPA setzt sich aus fünf Kompo­nenten zusammen: Über­gangs­hilfe und Aufbau von Insti­tu­tionen, grenz­über­greifende Zusammen­arbeit, regionale Entwicklung, Entwicklung der Human­ressourcen sowie ländliche Entwicklung.

Im aktuellen EU-Haushaltsplan für den Zeit­raum 2007 bis 2013 verfügt IPA über ein Finanz­volumen von insgesamt 11,5 Milliarden Euro.

Ausführliche Informationen über IPA finden Sie hier

Integriertes Wasserressourcen-Management (IWRM)

Das in­ter­na­tional vereinbarte Leit­bild des Inte­grierten Wasser­ressourcen-Managements (IWRM) betrachtet die gesell­schaft­lichen Rah­men­be­din­gun­gen und das Öko­system jeweils ganz­heitlich und gleich­berechtigt. Es geht darum, die verschiedenen Nutzungs­ansprüche an die Ressource Wasser gegen­einander abzuwiegen und unter Beteiligung aller Nutzer den größt­möglichen Konsens zu finden. Das Konzept berücksichtigt sämtliche – oft auch überregionale – Nutzungs­interessen und Aktivitäten, die sich auf die Wasser­haus­halte auswirken können.

Wichtige Ziele des IWRM sind, Wasser­ressourcen nach­hal­tig zu nutzen, Konflikte um Wasser friedlich zu lösen, Armen bezahlbaren Zugang zu Trink­wasser zu ermöglichen und Krank­heiten einzudämmen, die durch unsauberes Wasser hervor­gerufen werden.

Ausführliche Informationen über Integriertes Wasserressourcen-Management finden Sie hier

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Inter-Amerikanische Entwicklungsbank (IDB)

Die Inter-Amerikanische Entwicklungsbank (Inter-American Development Bank, IDB) ist die größte multilaterale Finanz­in­sti­tu­tion in Lateinamerika. Oberstes Ziel der Bank ist die Armuts­bekämp­fung und Förderung sozialer Gerechtigkeit in Latein­amerika und der Karibik sowie die regionale Integration. Die Bankengruppe besteht aus der Bank (IDB) mit dem Sonderfonds für die ärmsten Länder (FSO), der Interamerikanischen In­ves­ti­tions­gesellschaft (IIC) und dem Multilateralen Investitionsfonds (MIF). Das BMZ hat 2004 ein Partnerschaftsabkommen mit der Bank geschlossen, um gezielt erneuerbare Energien, Energie­effizienz und Klimaschutz in der Region zu fördern.

Ausführliche Informationen über die IDB finden Sie hier

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Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC)

Der Zwischen­staat­liche Sach­verständigen­rat für Klima­änderungen (Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC) ist ein wissen­schaft­liches Gremium, das aktuelle Informationen der welt­weiten Klima­forschung sammelt und bewertet. Der IPCC präsentiert regel­mäßig in Berichten und Stellung­nahmen seine Einschätzungen zu den Folgen des Klimawandels auf Umwelt, Ge­sell­schaft und Wirtschaft sowie Strategien zur Reaktion darauf. Seine Arbeiten dienen auch als Grund­lage für die in­ter­na­ti­o­nalen Klima­verhandlungen.

Der IPCC wurde 1988 von der Welt­organisation für Meteo­ro­lo­gie (WMO) und dem Umwelt­programm der Vereinten Nationen (UNEP) ins Leben gerufen. Er steht allen Mit­glieds­staaten der Vereinten Nationen zur Mitwirkung und als Beratungs­gremium offen.

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Internationale Agrarforschung

Entwicklungs­orien­tier­te Agrar­for­schung hat für Er­nährungs­sicherung, Ressourcen­schutz und Anpassung an den Klimawandel eine herausragende Bedeutung. Sie trägt maß­geblich dazu bei, die Ertrags­steigerung wichtiger Kultur­pflanzen voran­zutreiben, angepasste Verfahren im Umgang mit Wasser und Boden zu entwickeln, geeignete Anbau­methoden an marginalen Standorten zu erproben und wirtschaftlich effiziente Agrar­vermarktung zur Steigerung ländlicher Einkommen zu unterstützen. Darüber hinaus leistet Agrar­forschung durch die Pflege von Genbanken, die den Entwicklungsländern den kostenlosen Zugang zu den genetischen Ressourcen gewährleisten, einen wichtigen Beitrag zur Sicherung der Agrobiodiversität.

Über bilaterale Kooperations­verträge fördert das BMZ vorwiegend die Arbeit von 15 internationalen Agrarforschungs­zentren. Zudem werden deutsche Wissenschaftler, insbesondere Nachwuchskräfte, mit verschiedenen Förderprogrammen unterstützt, an den internationalen Forschungseinrichtungen zu forschen.

Ausführliche Informationen über das deutsche Engagement im Bereich der internationalen Agrarforschung finden Sie hier.

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Internationale Arbeitsorganisation (ILO)

Die Internationale Arbeitsorganisation (International Labour Organization, ILO) ist die älteste Sonder­orga­nisation der Vereinten Nationen. Sie wurde 1919 gegründet. Als einzige UN-Organisation setzt sie sich nicht ausschließlich aus Staaten zusammen. Neben den Regierungen der Mit­glieds­staaten ge­hö­ren ihr auch Arbeit­geber- und Arbeit­nehmer­organisationen an.

Zu den wesentlichen Aufgaben der ILO gehören die Normen­setzung, die Überwachung der Einhaltung der ILO-Normen in den Mitglieds­staaten, die Technische Zusammenarbeit mit Ent­wick­lungs­ländern sowie die Verbreitung von Informationen und Forschungsergebnissen. Seit ihrer Gründung werden von der ILO internationale Arbeits­standards in Form von Übereinkommen und Empfehlungen aus­ge­arbeitet und auf den internationalen Ar­beits­konferenzen verabschiedet.

Ausführliche Informationen über die ILO finden Sie hier

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Internationale Bank für Wieder­aufbau und Entwicklung (IBRD)

Die Internationale Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (International Bank for Reconstruction and Development, IBRD) wurde 1944 auf der Konferenz von Bretton-Woods als Teil der Weltbankgruppe gegründet. Eine der Hauptaufgaben der IBRD ist es, die wirtschaftliche Entwicklung in Ländern mit mittlerem Einkommen und in kreditwürdigen armen Ländern zu fördern. Dazu vergibt sie Kredite zu marktähnlichen Konditionen.

Ausführliche Informationen über die IBRD finden Sie hier

Internationale Entwicklungs­organisation (IDA)

Die für die ärmsten Länder zuständige Internationale Ent­wick­lungs­organisation (International Development Association, IDA) ist Teil der Weltbankgruppe und spielt eine Schlüsselrolle bei der weltweiten Armutsbekämpfung. Sie wird von der Internationalen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (IBRD) verwaltet und gewährt den ärmsten Ländern der Welt Kredite zu günstigen Bedingungen und Zuschüsse.

Ausführliche Informationen über die IDA finden Sie hier

Internationale Finanz-Corporation (IFC)

Die Internationale Finanz-Corporation (International Finance Corporation, IFC) ist Teil der Welt­bank­gruppe. Sie fördert die Privat­wirtschaft in Entwicklungs­ländern, indem sie Beteiligungen an Firmen übernimmt und ihnen Kredite gewährt. Daneben bietet sie Firmen und Regierungen Beratungsdienste zu Fragen der Privatsektor- beziehungs­weise Unternehmens­entwicklung an. Finanz­märkte, Industrie und Dienst­leistungen, Landwirtschaft, Mineral­ge­win­nung, Gesundheit und Bildung, IT und Tele­kommunikation sowie Infrastruktur bilden die Investitions­schwerpunkte der IFC.

Ausführliche Informationen über die IFC finden Sie hier

Internationale Föderation geplanter Elternschaft (IPPF)

Die Internationale Föderation geplanter Elternschaft (Inter­na­tional Planned Parenthood Federation, IPPF) ist ein welt­weiter Dach­verband von unabhängigen Mitglieds­orga­ni­sa­tionen, die sich in über 150 Ländern für die Verbesserung der sexuellen und reproduktiven Gesundheit einsetzen.

Ausführliche Informationen über die IPPF finden Sie hier

Internationaler Fonds für land­wirt­schaftliche Entwicklung (IFAD)

Der Internationale Fonds für landwirtschaftliche Entwicklung (International Fund for Agricultural Development, IFAD) ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen und spezialisiert auf die Armuts­bekämpfung in ländlichen Gebieten. Dazu vergibt er zinsgünstige Kredite an Ent­wick­lungs­länder. Deutschland ist eines der Gründungsmitglieder von IFAD.

Ausführliche Informationen über den IFAD finden Sie hier

Internationaler Strafgerichtshof (IStGH)

Der In­ter­na­ti­o­nale Straf­gerichts­hof (IStGH) im nieder­ländischen Den Haag ist seit 2003 für die Verfolgung besonders schwerer Straf­taten wie Völker­mord, Verbrechen gegen die Mensch­lich­keit und Kriegs­verbrechen zuständig. Der IStGH soll dazu beitragen, das humanitäre Völker­recht und das in­ter­na­ti­o­nale Völker­straf­recht wirksamer durch­zusetzen und gravierende Lücken bei der Straf­verfolgung zu schließen.

Das Mandat des IStGH erlaubt es nur, die straf­rechtliche Ver­ant­wort­lich­keit von Individuen fest­zustellen, nicht von Staaten. Der Gerichts­hof wird nur dann tätig, wenn die nationalen Straf­verfolgungs­behörden nicht willens oder nicht in der Lage sind, entsprechende Verbrechen zu verfolgen. Einige Staaten lehnen den IStGH ab, weil sie Eingriffe in die eigene staatliche Souveränität befürchten. So erkennen die USA, Russland und China die Legitimität des Gerichts­hofs nicht an. Deutsch­land spricht sich für eine universelle Anerkennung des IStGH aus.

Ausführliche Informationen über den In­ter­na­ti­o­nalen Straf­gerichts­hof finden Sie hier

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Internationaler Währungs­fonds (IWF)

Der Internationale Währungsfonds (IWF, englisch: International Monetary Fund, IMF) wurde im Juli 1944 auf der Währungs- und Finanz­kon­ferenz der Grün­dungs­mit­glie­der der Ver­ein­ten Na­tio­nen in Bret­ton Woods (USA) zu­sam­men mit der Welt­bank ge­grün­det. Er ist seit 1947 eine Son­der­orga­ni­sa­tion der Ver­ein­ten Na­tio­nen. Nach dem Zweiten Welt­krieg war er für die Ein­hal­tung der Regeln im Bretton-Woods-System fester Wech­sel­kurse ver­ant­wort­lich. Seit 1973 legt der freie inter­na­tio­nale Markt die Wech­sel­kurse fest.

Ausführliche Informationen über den IWF finden Sie hier

Internationales Handelszentrum UNCTAD/WTO (ITC)

Das Internationale Handelszentrum (International Trade Centre, ITC) ist ein gemeinsames Organ der Welthandelsorganisation (WTO) und der Welthandels- und Entwicklungskonferenz (UNCTAD). Der offizielle Name des ITC lautet deshalb "Inter­na­tio­na­les Handels­zentrum UNCTAD/WTO". Arbeitsschwerpunkt des ITC ist die Technische Zusammenarbeit mit Entwicklungsländern im Bereich der Handelsförderung. Hauptzielgruppe des ITC ist die Privatwirtschaft.

Ausführliche Informationen über das ITC finden Sie hier

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Internationales Zentrum für die Beilegung von Investitions­streitigkeiten (ICSID)

Das Internationale Zentrum für die Beilegung von In­ves­ti­tions­strei­tig­keiten (International Centre for Settlement of Investment Disputes, ICSID) ist eine unabhängige Einrichtung innerhalb der Welt­bank­gruppe. Es beruft eigenständige Tribunale zur Schlich­tung von Investitions­streitigkeiten zwischen Regierungen und ausländischen Investoren. Außerdem übernimmt das ICSID im Zusammenhang mit den gesetz­lichen Bestimmungen für Aus­lands­investitionen auch Beratungs­dienste, Forschungs- und Publikationsaufgaben.

Ausführliche Informationen über das ICSID finden Sie hier

Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH (InWEnt)

InWEnt, die Internationale Weiter­bildung und Ent­wick­lung gGmbH, gibt es seit 1. Januar 2011 nicht mehr. Sie ist – ge­mein­sam mit dem DED (Deutscher Ent­wick­lungs­dienst) und der GTZ (Deutsche Gesell­schaft für Tech­nische Zu­sam­men­arbeit) – in der Deutschen Gesell­schaft für Inter­natio­nale Zu­sam­men­arbeit (GIZ) aufgegangen.

InWEnt war eine Organi­sa­tion für Per­sonal­ent­wick­lung, Wei­ter­bil­dung und Dia­log. Sie ent­stand 2002 durch die Fusion der Carl-Duisberg-Gesellschaft e.V. (CDG) und der Deutschen Stif­tung für inter­natio­nale Entwicklung (DSE).

Lexikon der Entwicklungspolitik

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