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Stichwörter zum Buchstaben H

Hanns-Seidel-Stiftung (HSS)

Die Hanns-Seidel-Stiftung (HSS) sieht ihre Aufgabe darin, poli­ti­sche Zusammen­hänge zu analysieren, Demokratie, Frieden und Ent­wick­lungs­zu­sam­men­arbeit zu fördern, wissen­schaft­liche Grund­lagen für politisches Handeln zu er­ar­beiten und Multi­pli­ka­toren sowie Expertinnen und Experten zu­sam­men­bringen. Ziel ihrer auf christlich-sozialen Idealen basierenden ent­wick­lungs­po­li­ti­schen Arbeit ist die Förderung menschen­würdiger Lebens­verhältnisse in der Welt, um damit einen Beitrag zur Über­windung der Armut zu leisten.

Ausführliche Informationen über die HSS finden Sie hier

Heinrich-Böll-Stiftung (HBS)

Die Heinrich-Böll-Stiftung (HBS) fördert weltweit Rechts­staat­lich­keit und Geschlechter­demokratie, die Gleichberechtigung kultureller und ethnischer Minderheiten als Bestandteil einer demokratischen Kultur und die soziale wie politische Partizipation von Immigranten. Die Grundwerte der Stiftung sind Öko­lo­gie und Nachhaltigkeit, Demokratie und Menschenrechte sowie Selbst­bestimmung und Gerechtigkeit.

Ausführliche Informationen über die HBS finden Sie hier

Hermes-Bürgschaften
Hilfe zur Selbsthilfe

Selbsthilfe ist das Bestreben, aus eigener Kraft Ziele zu ver­wirk­lichen. Sie ist eine indi­vi­duelle oder ge­mein­schaft­liche Reak­tion auf Not­lagen oder als un­be­frie­di­gend empfun­dene Situa­tionen. Selbst­hilfe stärkt die ge­sell­schaft­liche Teil­nahme und Teil­habe des poli­tisch mün­digen und aktiven Bür­gers. Hilfe zur Selbst­hilfe ist durch fol­gende Prin­zi­pien ge­kenn­zeich­net: Die Eigen­an­stren­gungen wer­den nicht er­setzt und die ge­för­derten Per­sonen und Grup­pen nicht von der Ver­ant­wor­tung ent­bun­den; be­stehende Ini­tia­tiven wer­den ver­stärkt, eine ex­terne För­de­rung darf nicht über erste An­stöße hinaus­gehen; die Be­trof­fenen sind bei allen Ent­schei­dungen einzubeziehen.

HIPC-Initiative

HIPC steht für "heavily indebted poor countries" (hoch ver­schul­dete arme Länder). Die HIPC-Initia­tive ist eine auf An­re­gung der G7 von Welt­bank und Inter­natio­nalem Wäh­rungs­fonds (IWF) 1996 be­schlos­sene Ent­schul­dungs­initia­tive für hoch ver­schul­dete arme Län­der. Auf dem G8-Gipfel in Köln 1999 wurde auf Be­treiben der deutschen Bun­des­re­gie­rung eine Er­wei­terung dieser Schul­den­initia­tive be­schlos­sen (HIPC II). Ziel der Ini­tia­tive ist, die Ver­schul­dung der be­trof­fenen Län­der auf ein trag­fähiges Niveau zu re­du­zie­ren. Für die Teil­nahme an der Ini­tia­tive gel­ten feste Ab­läufe und Regeln. Vor­aus­set­zung für eine Ent­schul­dung ist die Vor­lage einer natio­nalen Armuts­be­kämp­fungs­stra­tegie (PRSP) und die Ver­ein­barung eines makro­öko­no­mischen Pro­gramms mit dem IWF. Kern­ele­ment der Ini­tia­tive ist die Ver­knüp­fung mit Armuts­be­kämp­fung mit dem Ziel, zu­sätz­lichen Spiel­raum für armuts­rele­vante Aus­gaben und Inves­ti­tionen zu schaffen. Die Län­der, die von einer Ent­schul­dung pro­fi­tieren, sol­len die frei wer­denden Mit­tel bei der Um­set­zung von wirt­schaft­lichen und sozialen Reformen einsetzen.

Ausführliche Informationen zur HIPC-Initiative finden Sie hier

HIV

Die Abkürzung HIV steht für "humanes Immunschwäche-Virus" (englisch: Human Immunodeficiency Virus). Eine Ansteckung mit dem HI-Virus führt nach einer unter­schied­lich langen, meist mehr­jäh­rigen In­ku­ba­tions­zeit zur fort­schrei­ten­den Zer­stö­rung des Im­mun­systems (Aids). Menschen mit einem ge­schwäch­ten Im­mun­system sind emp­fäng­licher für eine große Zahl von In­fek­tionen. Wäre das bio­lo­gische Ab­wehr­system intakt, würden diese oft­mals harm­los verlaufen. Für HIV-Infizierte stellen solche Infek­tionen je­doch eine lebensgefährliche Bedrohung dar.

Ausführliche Informationen zum Thema HIV und Aids in der Entwicklungszusammenarbeit finden Sie hier

Hochschulbildung

Wissenschaft und Forschung sind für die ge­sell­schaft­liche und wirt­schaft­liche Ent­wick­lung eines Landes un­ver­zicht­bar. Viele är­mere Länder können das inter­national ver­füg­bare Wissen jedoch nicht nutzen. Im Rahmen seiner Ent­wick­lungs­politik för­dert Deutsch­land die Aus- und Weiter­bil­dung von akade­mischen Fach­kräften in be­son­ders ent­wick­lungs­re­le­van­ten For­schungs­zwei­gen wie Natur- und Agrar­wis­sen­schaften, Umwelt­schutz, Ingenieurs-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften.

Ausführliche Informationen zum BMZ-Engagement im Bereich Hochschulbildung finden Sie hier

Das könnte Sie auch interessieren:

Hoher Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen (UNHCR)
Hohe Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik (EU-Außen­minister)

Durch den Vertrag von Lissabon wurde das Amt des Hohen Vertreters der Europäischen Union für Außen- und Sicherheitspolitik geschaffen (umgangssprachlich EU-Außenminister). Durch diese Institution soll das auswärtige Handeln der EU an Wirksamkeit und Kohärenz gewinnen. Seit November 2014 übt die Italienerin Federica Mogherini dieses Amt aus.

Die Hohe Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik ist auch Vizepräsidentin der EU-Kommission und vertritt die EU im Bereich der Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik. Sie führt im Namen der Union den politischen Dialog mit Drittländern und vertritt den Standpunkt der Union in internationalen Organisationen und auf internationalen Konferenzen.

Im Rat für Auswärtige Angelegenheiten führt sie den Vorsitz. Sie trägt durch ihre Vorschläge zur Festlegung der gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik und der Europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik bei und stellt sicher, dass die vom Europäischen Rat erlassenen Beschlüsse durchgeführt werden.

Bei der Erfüllung ihrer Aufgaben wird die EU-Außenministerin durch den Europäischen Auswärtigen Dienst (EAD) unterstützt. Als eine vom Rat und von der Kommission unabhängige Institution ergänzt er die diplomatischen Dienste der Mitgliedsstaaten. So unterstehen dem EAD unter anderem die rund 140 EU-Delegationen in aller Welt. Ein Großteil der früheren außenpolitischen Arbeitseinheiten der EU ist in den EAD übernommen worden. Hinzu kommen abgeordnete Beamte aus den Mitgliedsstaaten sowie neu rekrutierte "europäische" Diplomaten.

Honduras

Ausführliche Informationen über die deutsche Ent­wick­lungs­zusammen­arbeit mit Honduras finden Sie hier

Hunger

Laut Definition der Vereinten Nationen hungert ein Mensch, wenn er weniger zu essen hat, als er täglich braucht, um sein Kör­per­ge­wicht zu er­halten und zu­gleich leichte Ar­beit zu ver­rich­ten. Im Jahr 2009 lit­ten nach An­ga­ben der Er­näh­rungs- und Land­wirt­schafts­or­ga­ni­sation der Ver­ein­ten Na­tionen (FAO) mehr als eine Milliarde Men­schen unter Hunger und Unter­er­näh­rung. Deutsch­land en­ga­giert sich in enger Zu­sam­men­arbeit mit an­deren Ge­bern in­ten­siv im Kampf gegen Hunger und Armut. Die Sicherung der Ernährung und die Förderung der Landwirtschaft und des länd­lichen Raums – bei gleich­zei­ti­gem Schutz der na­tür­lichen Res­sour­cen – sind wichtige Ziele der deutschen Ent­wick­lungs­zu­sam­men­arbeit.

Ausführliche Informationen über das deutsche Engagement im Kampf gegen den Hunger finden Sie hier

Lexikon der Entwicklungspolitik

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