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Gemeinsamer Südamerikanischer Markt (MERCOSUR)


Der Gemeinsame Süd­amerika­nische Markt (Mercado Común del Sur, MERCOSUR) ist ein regionaler Zusammen­schluss der vier süd­amerika­nischen Staaten Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay. MERCOSUR wurde 1991 gegründet und hat zum Ziel, durch politische, soziale und wirt­schaft­liche Zu­sam­men­ar­beit die regionale Integration zu fördern. Bolivien, Chile, Ecuador, Kolumbien, Peru und Venezuela sind assoziierte Mitglieder.

Politische Schwerpunkte sind die Stärkung des freien Verkehrs von Dienst­leis­tun­gen, Produktions­mitteln und Waren, die Ausgestaltung einer gemein­samen Außenhandels- und Wirtschafts­politik und die Har­mo­ni­sie­rung der Gesetz­gebung in den jeweiligen Bereichen. Dazu wurden gemein­same In­sti­tu­tionen und Abkommen geschaffen, unter anderem ein Wirt­schafts­rat (Consejo del Mercado Común, CMC) und eine Zoll­union. Die Zu­sam­men­ar­beit innerhalb des MERCOSUR wird schritt­weise um kulturelle, soziale und wissen­schaft­liche Aspekte erweitert.

Die Europäische Union (EU) und MERCOSUR haben 1995 ein Kooperations­abkommen unter­zeichnet. Die EU unter­stützt den weiteren Ausbau des MERCOSUR durch ein Regional­programm.

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