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Stichwörter zum Buchstaben C

Capacity Development

Capacity Development beschreibt einen Prozess, durch den Menschen, Organisationen und Gesellschaften ihre Fähigkeiten mobilisieren, anpassen und ausbauen, um ihre eigene Entwicklung nachhaltig zu gestalten und sich an verändernde Rahmenbedingungen anzupassen. Der Terminus ist zu einem festen Bestandteil der entwicklungspolitischen Fachsprache geworden.

CARICOM
Caritas International

Caritas International ist das Katastrophen-Hilfswerk der ka­tho­lischen deutschen Bischofs­konferenz. Als Auslandsabteilung des Deutschen Caritasverbandes hat sich Caritas International auf soziale Arbeit für Kinder, alte und kranke Menschen sowie für Menschen mit Behinderungen spezialisiert.

Ausführliche Informationen über Caritas International finden Sie hier

Das könnte Sie auch interessieren:

Cartagena-Protokoll

Das internationale Abkommen über die biologische Sicherheit trat 2003 in Kraft und wird nach dem Ort der letzten Ver­hand­lungen im kolum­bianischen Cartagena kurz Cartagena-Protokoll genannt. Das Abkommen legt völker­recht­lich ver­bind­liche Regeln über den grenz­über­schrei­ten­den Handel, die Hand­habung und den Um­gang mit lebenden gen­tech­nisch veränderten Orga­nismen fest. Erstmals hat dabei der Schutz von Gesundheit und Umwelt Vor­rang vor wirt­schafts­po­li­tischen Erwä­gungen. Es gibt dem­ent­sprech­end Vertrags­staaten das Recht, Auflagen oder Verbote für die Einfuhr von gen­technisch veränderten Organismen zu ver­hängen, auch ohne dass end­gültige Beweise zu den mög­lich­en Gefahren vorliegen. Das Cartagena-Protokoll verankert somit das Vorsorgeprinzip.

Ausführliche Informationen über das deutsche Engagement zur Umsetzung des Cartagena-Protokolls finden Sie hier

Centrum für internationale Migration und Entwicklung (CIM)

Das Centrum für internationale Migration und Ent­wick­lung (CIM) ver­mit­telt er­fah­rene deutsche und euro­pä­ische Fach­kräfte in die Län­der Afri­kas, Asiens, Latein­ameri­kas und Mittel- und Ost­eu­ro­pas. CIM ist eine Arbeits­gemein­schaft der GIZ und der Zen­tralen Auslands- und Fach­ver­mittlung der Bun­des­agentur für Arbeit (ZAV).

Ausführliche Informationen über das Centrum für internationale Migration und Entwicklung (CIM) finden Sie hier

China

Informationen über die strategische Partnerschaft Deutschlands mit China finden Sie hier

Christliche Fachkräfte International (CFI)

Der Verein Christ­liche Fach­kräfte Inter­national (CFI) ist seit 1985 ein staat­lich anerkannter Ent­wick­lungs­dienst. Er vermittelt Fach­leute, die welt­weit evangelische Kirchen und christ­liche Orga­ni­sa­tionen in ihrem Dienst unter­stützen. Schwer­punkt ist die Förderung und Aus­bildung ein­heimischer Mit­arbeiter. CFI ist eine Träger­organisation des Pro­gramms Ziviler Friedens­dienst, das speziell ausgebildete Fach­kräfte für Friedens­förderung entsendet.

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Clean Development Mechanism (CDM)

Der Clean Develop­ment Mechanism (Mecha­nismus für umwelt­verträg­liche Ent­wick­lung, CDM) ist Bestand­teil des Kyoto-Protokolls. Er wurde eingeführt, um Industrie­ländern das Erreichen ihrer im Kyoto-Protokoll vereinbarten Ziele zur Reduktion von Treibhausgas-Emissionen zu erleichtern und gleich­zeitig den Techno­logie­transfer in Ent­wick­lungs­länder zu fördern: Industrie­länder können ihren Reduktions­pflichten demnach auch nachkommen, indem sie Projekte zur Emissions­minderung in Ent­wick­lungs­ländern finanzieren. Entsprechend den dort eingesparten Emissionen erwerben sie Emissions­gutschriften, die sie auf ihr Emissions­budget anrechnen lassen können. Das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für wirt­schaft­liche Zu­sam­men­ar­beit und Ent­wick­lung (BMZ) unter­stützt Ent­wick­lungs­länder seit vielen Jahren beim Kapazitäts­aufbau für den CDM.

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Consultative Group to Assist the Poor (CGAP)

Die Consultative Group to Assist the Poor (CGAP) ist ein bei der Weltbank angesiedelter Treu­händer­fonds (Trust Fund) zur Ent­wicklung von gemeinsamen Standards und zur Verbesserung der Geber­har­mo­ni­sie­rung im Bereich der Mikro­finanz­förderung. Das BMZ beteiligt sich seit 1999 durch fachliche und finanzielle Beiträge an der Arbeit von CGAP.

Ausführliche Informationen über CGAP finden Sie hier

Corporate Social Responsibility (CSR)

Corporate Social Responsibility (Unter­nehmerische Sozial­verantwortung, CSR) steht für eine wirt­schaft­lich, sozial und ökologisch ver­ant­wor­tungs­volle Unter­nehmens­führung, die dem Leit­bild nach­haltiger Ent­wick­lung folgt. Unter­nehmen, die sich zu CSR bekennen, verpflichten sich zur Einhaltung ethischer, sozialer und umwelt­relevanter Grund­sätze bei ihrer Arbeit und ihren Beziehungen zu Arbeit­nehmern, Lieferanten und anderen Akteuren. So kann CSR auch dazu beitragen, die Produktions­bedingungen und die Lebens­situ­a­tion der Menschen in Entwicklungs­ländern zu verbessern. Wichtige Bereiche sind dabei unter anderem Arbeits- und Men­schen­rech­te, Umwelt­schutz, Korruptions­bekämpfung und fairer Handel.

Ausführliche Informationen über das Thema Corporate Social Responsibility finden Sie hier

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Cotonou-Abkommen

Das Partner­schafts­ab­kommen von Cotonou regelt die Zusammen­arbeit zwischen der Euro­päischen Union und der Gruppe der Staaten Afri­kas, der Kari­bik und des Pazi­fiks (AKP-Staaten). Es wurde im Jahr 2000 für eine Dauer von 20 Jah­ren ge­schlos­sen und führt die Tra­di­tion der Part­ner­schafts­abkommen von Yaoundé (1965 bis 1975) und Lomé (1975 bis 2000) fort.

Das Cotonou-Abkommen ver­bin­det die ent­wick­lungs­poli­tische Zu­sam­men­arbeit (Ober­ziel: Be­kämp­fung der Armut) mit wirtschafts- und handels­poli­tischer Ko­op­e­ra­tion sowie einem breit an­ge­legten poli­tischen Dia­log. Das Ab­kom­men ent­hält ver­bind­liche Vor­schriften in den Be­reichen "ver­ant­wort­liche Re­gie­rungs­führung" (Good Governance), Achtung der Menschen­rechte und Demo­kra­tie. Auf den Ver­stoß gegen die dort ver­an­kerten Grund­werte kann die EU mit der Aus­set­zung der finan­ziellen Unter­stüt­zung reagieren.

Ausführliche Informationen über die europäische Zusammenarbeit mit den AKP-Staaten finden Sie hier

Lexikon der Entwicklungspolitik

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