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Biodiversität


Der Begriff Biodiversität oder biologische Vielfalt umfasst die Viel­falt der Ökosysteme, der Tier- und Pflanzenarten und die ge­ne­tische Viel­falt. Nach wis­sen­schaft­lichen Schätzungen befinden sich rund 80 Prozent der heute auf der Erde vorhandenen bio­lo­gischen und genetischen Res­sourcen in Ent­wick­lungs­ländern. Doch seit einigen Jahr­zehn­ten vermindert sich weltweit die Bio­di­ver­si­tät mit be­denk­licher Ge­schwin­dig­keit: Natür­liche Lebens­räume werden ver­nichtet, und die Aus­ster­be­rate von Tieren und Pflanzen ist heute durch mensch­lichen Ein­fluss bis zu zehn­tau­send­mal höher als unter na­tür­lichen Bedingungen.

Der Erhalt der bio­lo­gischen Vielfalt ist zusam­men mit der Bewäl­tigung des Klimawandels eine der größten Heraus­for­derungen der Mensch­heit. Die Lösung beider He­raus­for­de­rungen ent­schei­det darüber, welche Ent­wick­lungs- und An­pas­sungs­mög­lich­keiten wir nachfolgenden Generationen offen halten. Der Erhalt der Biodiversität ist in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit ein Quer­schnitts­thema, das bei allen Vorhaben berück­sichtigt wird, und zugleich ein eigenes ent­wick­lungs­po­litisches Arbeits­feld. In diesem Arbeitsfeld werden Strategien und Arbeitsweisen entwickelt, um Ökosysteme in ihrer Gesamtheit zu bewahren und nachhaltig zu nutzen.

Ausführliche Informationen über entwicklungspolitische Ansätze zum Erhalt der Biodiversität finden Sie hier

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