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Andengemeinschaft


Die Andengemeinschaft (Comunidad Andina de Naciones, CAN) ist ein Zusammen­schluss der vier süd­amerika­nischen Staaten Bolivien, Ecuador, Kolumbien und Peru. Sie löste 1997 die Zu­sam­men­ar­beit im Rahmen des Andenpakts ab. Ziele der CAN sind unter anderem eine intensive regionale Zu­sam­men­ar­beit auf politischer, recht­licher und wirt­schaft­licher Ebene, die Ver­bes­se­rung der Lebens­be­din­gungen der Bevölkerung, der schritt­weise Aufbau eines gemein­samen Marktes und die bessere Positionierung der Region auf dem Weltmarkt.

Die Andengemeinschaft unter­stützt den Aufbau der Union süd­amerika­nischer Staaten (Unión de Naciones Suramericanas, UNASUR). Argentinien, Brasilien, Chile, Paraguay und Uruguay sind assoziierte Mitglieder der CAN.

Vorbild für den regionalen Integrations­prozess in Latein­amerika ist die Europäische Union. Die EU hat eine Regional­strategie vorgelegt, in der sie die Ziele ihrer Zu­sam­men­ar­beit mit der Anden­gemeinschaft zusammenfasst.

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