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Lexikon der Entwicklungspolitik
Aktionsplan von Johannesburg
Auf dem Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung in Johannesburg hat sich die internationale Gemeinschaft im Jahr 2002 – zehn Jahre nach der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro – erneut zur Nachhaltigkeit bekannt. Es wurde vereinbart, die "sich gegenseitig stützenden Säulen der nachhaltigen Entwicklung – wirtschaftliche Entwicklung, soziale Entwicklung und Umweltschutz – unter politisch stabilen Bedingungen auf lokaler, nationaler, regionaler und globaler Ebene auszubauen und zu festigen". Die Teilnehmer des Gipfels verabschiedeten einen Aktionsplan, der die Ziele der Millenniumserklärung bestätigt. Er umfasst unter anderem folgende Vereinbarungen:
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Der Anteil der Menschen, deren Einkommen pro Tag unter
1 Dollar beträgt, soll bis 2015 halbiert werden. -
Der Anteil der Menschen ohne sicheren Zugang zu sauberem Trinkwasser und zu grundlegenden sanitären Einrichtungen soll ebenfalls bis 2015 halbiert werden.
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Mehr Nahrungsmittel sollen zu erschwinglichen Preisen verfügbar gemacht werden, etwa durch geeignete Technologien sowie durch gerechte und leistungsfähige Verteilungssysteme.
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Der Verlust der natürlichen Ressourcen soll aufgehalten und ihre nachhaltige Nutzung gefördert werden.
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Der Anteil erneuerbarer Energien am Energieverbrauch soll erhöht und die Energieeffizienz gesteigert werden.
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Staaten, die das Klimaschutz-Protokoll von Kyoto noch nicht ratifiziert haben, sollen dies nachholen.
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Umweltschädliche Subventionen sollen abgebaut werden.
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Die negativen Auswirkungen auf Mensch und Natur bei der Produktion und dem Gebrauch von Chemikalien sollen bis zum Jahr 2020 minimiert werden.
Ausführliche Informationen über den Aktionsplan von Johannesburg finden Sie hier





