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Sonderzusage

Laos: Deutschland hilft nach Flutschäden

Überflutung in Südlaos (Archivfoto)

05.09.2018 |

Berlin – Angesichts der dramatischen Schäden durch die Flutkatastrophe im Süden von Laos unterstützt das BMZ den Wiederaufbau der beschädigten Infrastruktur mit einer Sonderzusage von zehn Millionen Euro. So soll der Zugang zu Märkten, Arbeitsplätzen und sozialen Dienstleistungen für die betroffene Bevölkerung in Südlaos schnell wieder hergestellt werden, die dort überwiegend in Armut lebt.

Nach schweren Regenfällen kam es am 23. Juli zum Bruch einer Staumauer in der laotischen Provinz Attapeu. Die Wassermassen haben in umliegenden Dörfern tausende Häuser weggeschwemmt, die ländliche Infrastruktur schwer beschädigt und landwirtschaftliche Nutzflächen zerstört. Mehr als 13.000 Menschen sind von dieser Katastrophe betroffen, rund 6.000 wurden obdachlos. Die laotische Regierung bezeichnete das Unglück als größte Katastrophe in der Geschichte des Landes.

Das BMZ unterstützt Laos bereits seit vielen Jahren beim Aufbau der ländlichen Infrastruktur, unter anderem auch in der nun schwer getroffenen Provinz Attapeu in Südlaos. Neben der nun zugesagten Unterstützung nach der Flut setzt das BMZ sein Engagement in Laos auch künftig fort und fördert unter anderem eine nachhaltige und breitenwirksame Wirtschaftsentwicklung sowie klimafreundliches Umwelt- und Ressourcenmanagement in Laos.

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