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G20-Initiative

Deutschland stärkster Unterstützer für Unternehmerinnen in Entwicklungsländern


Parlamentarischer Staatssekretär Norbert Barthle bei der Unterzeichnung des Abkommens mit Weltbank-Geschäftsführerin Kristalina Georgieva

15.10.2018 |

Bali – Deutschland hat am Rande der Weltbank-Jahrestagung in Indonesien 50 Millionen Euro ‎zur Förderung von Unternehmerinnen in Entwicklungsländern zugesagt.

Die Mittel fließen in einen speziell dafür gegründeten Fonds, den Bundeskanzlerin Angela Merkel zusammen mit der US-Regierung während der deutschen G20-Präsidentschaft im vergangenen Jahr ins Leben gerufen hat.

Deutschland ist mit seiner Zusage der größte Unterstützer des Fonds für Unternehmerinnen. An dem Fonds, den die Weltbank als Treuhänderin verwaltet, beteiligen sich mittlerweile 14 Länder. Insgesamt soll eine Milliarde Euro zusammen mit internationalen Finanzinstitutionen mobilisiert werden.

Viele Studien belegen die Schwierigkeiten von Frauen in Entwicklungsländern, kleine und mittlere Unternehmen aufzubauen – obwohl diese meist überdurchschnittlich erfolgreich sind. Für Frauen ist es besonders schwer, an Kredite, Investitionen und Versicherungsleistungen zu kommen. Diese Lücke in der Förderung zu schließen, ist Ziel des Fonds.

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