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Klimaschutz

Neue Treibhausgas-Rekordwerte

Bundesminister Müller fordert entschlossenes Gegensteuern auf der Klimakonferenz in Kattowitz


Sonnenaufgang im Smog über Manila, Philippinen

22.11.2018 |

Angesichts neuer Treibhausgas-Rekordwerte erklärt Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller:

"Klimaschutz ist die Überlebensfrage der Menschheit. Wir müssen jetzt die Vorgaben des Pariser Abkommens konsequent umsetzen. Sonst wird es nicht gelingen, den globalen Temperaturanstieg auf zwei Grad zu begrenzen. Der Klimawandel hat gravierende Folgen vor allem für Entwicklungsländer. Die Weltorganisation für Meteorologie warnt sogar, dass die Treibhausgas-Werte in der Atmosphäre einen neuen Höchststand im letzten Jahr erreicht haben. Schon heute sind rund 100 Millionen Menschen in Küsten- und Dürregebieten durch Hitze und steigende Meeresspiegel gefährdet. Von der Klimakonferenz in Kattowitz im Dezember muss ein deutliches Signal zur verbindlichen Umsetzung des Pariser Abkommens und darüber hinausgehende Investitionen in den Klimaschutz ausgehen. Deutschland geht voran. Wir werden unseren Beitrag für den internationalen Klimaschutz substanziell auszubauen."

Für internationalen Klimaschutz und Klimaanpassung hat die Bundesregierung 2017 rund 3,65 Milliarden Euro investiert. Rund 85 Prozent der Gelder stammen aus dem Haushalt des Bundesentwicklungsministeriums (BMZ). Allein 2016 hat das BMZ internationale Klimaprojekte angestoßen, die über ihre Laufzeit 240 Millionen Tonnen Kohlendioxid einsparen werden. Dies entspricht mehr als 100 Kohlekraftwerken. Durch Projekte der Klimaanpassung konnte das BMZ 2016 rund 29 Millionen Menschen direkt unterstützen, zum Beispiel über den Bau widerstandsfähiger Infrastruktur, von Bewässerungsanlagen oder der Entwicklung nationaler Anpassungsstrategien.

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Lexikon der Entwicklungspolitik

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