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Nachhaltiger Konsum

Sara Nuru wird BMZ-Botschafterin für fairen Handel


Sara Nuru mit Bundesentwicklungsminister Gerd Müller auf der Grünen Woche 2017 in Berlin

21.11.2018 |

Berlin – Bundesentwicklungsminister Gerd Müller hat heute das Model und Unternehmerin Sara Nuru zur BMZ-Botschafterin für fairen Handel ernannt. Sara Nuru, deren Familie äthiopische Wurzeln hat, setzt sich auch selbst als Unternehmerin für fairen Handel ein: Sie hat gemeinsam mit ihrer Schwester nuruCoffee gegründet, ein Unternehmen, das fair gehandelten Kaffee aus Äthiopien vertreibt. Durch Schulungen, Trainingskurse und Mikrokredite unterstützt sie zusätzlich Frauen dabei, eine selbstbestimmte unabhängige Existenz aufzubauen.

Sara Nuru ist die zweite Botschafterin des BMZ für die insgesamt 17 nachhaltigen Entwicklungs-Ziele (SDGs, Sustainable Development Goals) der Agenda 2030. Sara Nuru steht als BMZ-Botschafterin für fairen Handel für das SDG 12: Nachhaltiger Konsum und nachhaltige Produktion.

Entwicklungsminister Gerd Müller: "Nachhaltigkeit und fairer Handel müssen zum neuen Standard werden. Zum Beispiel beim Coffee to go. Der kostet drei Euro. Auf die Bohnen entfallen aber gerade mal ein Cent. Davon können die Familien auf den Kaffeeplantagen nicht vernünftig leben. Verbraucher und auch die Politik müssen hier noch viel mehr tun, damit unser Wohlstand nicht auf den Rücken der Ärmsten erwirtschaftet wird. Ich freue mich, mit Sara Nuru eine prominente und starke Unterstützerin für dieses Anliegen gewonnen zu haben. Sie ist mit ihrem persönlichen Engagement eine glaubwürdige BMZ-Botschafterin für den fairen Handel."

Sara Nuru ist nach Topmodel Toni Garrn (BMZ-Botschafterin für die Gleichstellung der Geschlechter) die zweite Botschafterin, die von Entwicklungsminister Müller für eines der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung ernannt worden ist, weitere werden folgen. Mit Hilfe prominenter Botschafter sollen die SDGs, die nicht nur für Entwicklungsländer sondern für alle Staaten verbindlich sind, bekannter gemacht werden.

Das BMZ setzt sich weltweit für fairen Handel und sozial und ökologisch nachhaltige Produktionsbedingungen ein.

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