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Transparenz im Rohstoffsektor

Lob für EITI-Initiative


Von links: Parlamentarischer Staatssekretär Oliver Wittke (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie), Parlamentarische Staatssekretärin Dr. Maria Flachsbarth (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung), EITI-Chair Fredrik Reinfeldt, früherer schwedischer Premierminister, und Jonas Moberg, Leiter EITI-Sekretariat

28.06.2018 |

Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Dr. Maria Flachsbarth, hat bei der 40. Vorstandssitzung der internationalen Transparenzinitiative im rohstoffgewinnenden Sektor (Extractive Industries Transparency Initiative, EITI) in Berlin die Bedeutung der Initiative und ihre Unterstützung durch die Bundesregierung betont.

"EITI ist ein globaler Standard für Transparenz und Rechenschaftspflicht im Rohstoffsektor und trägt dazu bei, dass alle Menschen in rohstoffreichen Ländern von Einnahmen aus dem Sektor profitieren. Die Initiative ermöglicht die Teilhabe der Zivilgesellschaft an Entscheidungsprozessen, auch in den Ländern, wo die Zivilgesellschaft ohne EITI keinen Gestaltungsraum hätte. Für das BMZ ist EITI die treibende Kraft für gute Regierungsführung und nachhaltiges Management der Rohstoffe weltweit, vor allem auch in unseren Partnerländern", so die Parlamentarische Staatssekretärin bei einem Empfang für die Teilnehmer der Vorstandssitzung in Berlin.

Die Bundesregierung hat EITI seit deren Gründung 2002 technisch und finanziell mit bisher circa 30 Millionen Euro unterstützt. EITI-Mitglieder verpflichten sich zu jährlicher Berichterstattung und zur Offenlegung der Zahlungsströme zwischen Regierung und Rohstoffunternehmen. Die Initiative wird von Multi-Stakeholder-Gruppen in derzeit 51 Ländern implementiert. Deutschland setzt EITI seit 2014 um und ist in diesem Jahr Gastgeber für die 40. Vorstandssitzung der Initiative am 28. und 29. Juni 2018 in Berlin.

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