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Wiederaufbaukonferenz für Irak

Entwicklungsministerium und Siemens vereinbaren Ausbildung von Fachkräften im Irak


Bundesentwicklungsminister Gerd Müller und Siemens-Chef Joe Kaeser unterzeichnen am Rande der Irak-Wiederaufbaukonferenz in Kuwait eine Erklärung über enge Zusammenarbeit in den Bereichen berufliche Bildung und Korruptionsbekämpfung.

13.02.2018 |

Bundesentwicklungsminister Müller und Siemens-Chef Joe Kaeser haben am Rande der Irak-Wiederaufbaukonferenz in Kuwait eine enge Zusammenarbeit in den Bereichen berufliche Bildung und Korruptionsbekämpfung vereinbart und eine entsprechende Erklärung unterzeichnet.

Minister Müller: "Für die großen Aufgaben im Irak brauchen wir das Engagement von Unternehmen wie Siemens. Mit der heute vereinbarten Ausbildung von Fachkräften geben wir den Menschen im Irak handfeste Perspektiven und neues Vertrauen."

Das Bundesentwicklungsministerium (BMZ) und Siemens wollen im Irak Lehrkräfte ausbilden und Programme der beruflichen Bildung, insbesondere zu digitalen Anwendungen und Industrie-spezifischem Wissen, aufbauen. Die Angebote richten sich neben jungen Menschen im Irak auch an Rückkehrende aus Deutschland. Sie erhalten mit beruflicher Qualifizierung und Weiterbildung eine bessere Startchance in ihrer Heimat. Siemens ist eines von 20 deutschen Unternehmen, die an der Wiederaufbaukonferenz in Kuwait teilnehmen.

Joe Kaeser: "Wir sind stolz, ein enger Partner des Irak zu sein und arbeiten mit dem deutschen Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, um den Wiederaufbau und die Entwicklung dieser großen Nation in Bereichen wie Bildung, Ausbildung und Korruptionsbekämpfung zu unterstützen."

Siemens ist gemeinsam mit dem BMZ bereits in mehreren Partnerländern mit Berufsbildungsprojekten aktiv. So startete im Herbst 2017 in Ägypten eine strategische Berufsbildungsallianz. Rund 5.500 Fachkräfte werden in Mechanik, Elektrotechnik und Automatisierungstechnik ausgebildet.

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