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Sport für Entwicklung

Borussia Dortmund und die deutsche Entwicklungspolitik: Gemeinsam stark für Afrika


Standbild aus einem Video der "Visuellen Fußballschule" vom BMZ und Borussia Dortmund

Pressemitteilung vom 02.02.2018 |

Berlin – Fußball bewegt Menschen aller Altersklassen und sozialen Schichten auf der ganzen Welt. Dass sich diese Begeisterung auch nutzen lässt, um Kinder und Jugendliche in Entwicklungsländern zu unterstützen, zeigt das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gemeinsam mit dem Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund (BVB) und Afrikas Weltklassespieler Pierre-Emerick Aubameyang: Das Ministerium und der achtmalige Deutsche Meister BVB haben gemeinsam eine "Visuelle Fußballschule" produziert. In elf Videoclips geben BVB-Trainer und Jugendteams Tipps und Anleitungen zu den wichtigsten Trainingsabläufen. Genutzt werden die Videos in Projekten des BMZ, bei denen Sport mit Programmen für Bildung und Gesundheit kombiniert wird, zum Beispiel in Namibia oder Mosambik. Sie sind aber via YouTube auch für fußballbegeisterte Mädchen und Jungen in aller Welt abrufbar.

Bundesminister Dr. Gerd Müller: "Als Fußballfan und deutscher Entwicklungsminister setze ich auf Fairness im Sport, Toleranz und Offenheit der Jugend der Welt. Fußball fasziniert alle und wird von Millionen Menschen aktiv gespielt, gerade auch in Afrika. Sport treiben ist nicht nur gesund, sondern fördert auch Kommunikation, Teamgeist, Durchhaltevermögen und Toleranz."

Stürmerstar Pierre-Emerick Aubameyang wendet sich im ersten Videoclip direkt an fußballbegeisterte Kinder in aller Welt – und besonders seines Heimatkontinents: "In elf Folgen zeigen wir kleine Übungen, die das Lernen einfacher machen und euch helfen, noch besser zu werden. Ich hoffe, euch bald wiederzusehen und dass diese Trainingsclips euch helfen. Und wer weiß, vielleicht sehen wir uns eines Tages beim Africa Cup."

Gerade in den ärmeren Ländern dieser Welt eine Verbesserung der Lebensbedingungen zu schaffen, ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, zu der der BVB mit der gemeinsam mit dem BMZ initiierten "Virtuellen Fußballschule" einen kleinen Beitrag leisten möchte. Der Fußball hat ein hohes gesellschaftliches Standing, der deutsche Fußball im Speziellen ist sich seiner globalen Vorbildsituation bewusst.

Deshalb unterstützen der BVB und Pierre-Emerick Aubameyang die Initiative des BMZ "Mehr Platz für Sport – Tausend Chancen für Afrika". Vielerorts gibt es keine Sportangebote. Denn es fehlen selbst die einfachsten Grundvoraussetzungen – sei es ein einfacher Bolzplatz, ein Ball oder ein Trainingskonzept. Deshalb baut das BMZ Sportplätze in Afrika, schult Trainerinnen und Trainer und sorgt für die notwendige Ausrüstung. Immer geht es dabei um mehr als Sport: In 16 Ländern weltweit kombiniert das BMZ Sportangebote mit Programmen für Bildung und Gesundheit. Im Training selbst werden gezielt soziale Fähigkeiten geschult, die die Kinder und Jugendlichen auf ihrem weiteren Lebensweg unterstützen. So diskutieren die Trainer mit ihren Mannschaften auch über wichtige Themen wie Gleichberechtigung von Mädchen und jungen Frauen, Wege zum friedlichen Lösen von Konflikten oder Schutz vor HIV.

Die Videos sind kostenlos und frei zugänglich, zum Beispiel über Youtube. Auch in Afrika haben sie damit eine große Reichweite: Bereits heute gibt es dort geschätzte 290 Millionen Smartphone-Nutzer, eine Zahl, die sich bis 2021 voraussichtlich verdreifachen wird.

Die Videos finden Sie hier.

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Siehe auch

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Lexikon der Entwicklungspolitik

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