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Außenstelle des DIHK

Neues Büro für die deutsche Wirtschaft in Tansania eröffnet

Bundesentwicklungsministerium und Bundeswirtschaftsministerium stärken gemeinsam das Beratungs- und Dienstleistungsangebot für klein- und mittelständische Unternehmen in Ostafrika


Die neu eröffnete Außenstelle des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) in Daressalam, Tansania

16.04.2018 |

16.04.2018 – Außenwirtschaftliche und entwicklungspolitische Beratung aus einem Guss – das ist das Ziel der neuen Außenstelle des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) in Tansania. Das Büro wird heute in Daressalam eröffnet und ergänzt das Netzwerk der Deutschen Auslandshandelskammern (AHKs) in Afrika.

Das neue Büro soll als Anlaufstelle für deutsche und lokale Unternehmen dienen und durch passgenaue Beratung und Dienstleistungen die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Tansania und Deutschland stärken. Davon sollen beide Seiten profitieren – nicht zuletzt durch eine nachhaltige Wirtschaftsentwicklung, die Tansania und seiner Bevölkerung zugutekommt. Zum Beispiel, indem durch deutsche und tansanische Investitionen Ausbildungs- und Arbeitsplätze nach internationalen Sozial- und Umweltstandards entstehen. Das Büro in Daressalam wird vom BMZ im Rahmen des ExperTS-Programms und mit Mitteln des BMWi gefördert.

Die Außenstelle ist das Ergebnis der langjährigen erfolgreichen Kooperation zwischen Außenwirtschaftsförderung und Entwicklungszusammenarbeit. Ähnliche Modelle wurden bereits im südlichen Afrika umgesetzt, zuletzt 2016 in Sambia und 2014 in Mosambik. Die beiden Büros haben sich zu wichtigen Anlaufstellen für die deutsche Wirtschaft entwickelt. Insbesondere in Sambia haben mit der Unterstützung der Fachkräfte des ExperTS-Programms bereits fünf deutsche Unternehmen eigene Vertriebsbüros aufgebaut. Diese schaffen lokale Arbeitsplätze, bilden Personal aus und leisten zudem einen langfristigen Beitrag zu Wasser- und Energieeinsparungen.

Zum Hintergrund:

Das ExperTS-Programm wird vom BMZ seit 2011 mit rund 20 Millionen Euro gefördert und von der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) gemeinsam mit den AHKs weltweit umgesetzt. Zu den Themenschwerpunkten gehören nachhaltige Wirtschaftsentwicklung, berufliche Bildung, Energie und Umwelt sowie Digitalisierung und Start-ups. Ergänzt wird dieser Ansatz durch die vom BMZ auf den Weg gebrachte Agentur für Wirtschaft und Entwicklung mit Sitz in Berlin sowie das EZ-Scout Programm, das deutschlandweit entwicklungspolitische Experten an Spitzenverbände der Wirtschaft, Industrie- und Handelskammern, Branchenverbände sowie an Ländervereine und Handwerkskammern entsendet.

Das weltweite Netzwerk der Deutschen Auslandshandelskammern als wichtigster Ansprechpartner für deutsche Unternehmen im Ausland umfasst mittlerweile rund 140 Standorte in 92 Ländern. Träger des Netzwerkes ist der DIHK, der dabei seitens des BMWi mit rund 47 Millionen Euro unterstützt wird.

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