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Weltkindertag

Bundesregierung ermöglicht im neuen Schuljahr Unterricht für weitere 360.000 syrische Kinder


Mädchen in einer Schule in einem Flüchtlingslager für syrische Flüchtlinge an der türkisch-syrischen Grenze bei Nizip

Pressemitteilung vom 20.09.2017 |

Anlässlich des heutigen Weltkindertages unter dem Motto "Kindern eine Stimme geben!" rückt das Bundesentwicklungsministerium (BMZ) Bildung und damit Chancen für Kinder weltweit in den Fokus. Mit deutscher Unterstützung können im gestarteten Schuljahr 2017/18 erneut über 360.000 syrische Kinder in Jordanien und in der Türkei zur Schule gehen. Das Entwicklungsministerium finanziert dafür die Gehälter von rund 15.000 Lehrkräften. Zudem gibt es zahlreiche Angebote zur beruflichen Ausbildung von Jugendlichen.

Entwicklungsminister Gerd Müller: "Jedes Kind hat ein Recht auf Bildung. Wir müssen uns besonders um Flüchtlingskinder kümmern. Sie dürfen keine verlorene Generation sein, sondern brauchen Perspektiven und Hoffnung für ein besseres Leben. Schule und Ausbildung leisten dazu einen entscheidenden Beitrag. Jeder Euro, den wir vor Ort in diesem Bereich investieren, erzielt ein Vielfaches an Wirkung."

Allein im vergangenen Jahr hat das Entwicklungsministerium gut 245 Millionen Euro in Bildungsprojekte in Syrien und dessen Nachbarländern investiert – zum Beispiel in Schulgebäude, Lehrerfortbildungen und Unterrichtsgebühren. Dadurch konnten im vergangenen Schuljahr insgesamt rund 1,3 Millionen Kinder und Jugendliche erreicht werden.

Das Entwicklungsministerium unterstützt Kinder weltweit, vielerorts über das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen UNICEF. Nie gab es so viele Kinder und Jugendliche weltweit wie heute. Über drei Milliarden von insgesamt 7,5 Milliarden Menschen sind jünger als 25 Jahre. Rund 90 Prozent davon leben in Entwicklungsländern und leiden besonders unter Armut und Mangelernährung.

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