Hauptinhalt

Ökologische Landwirtschaft

Kooperation für nachhaltige Landwirtschaft in Ägypten und Afrika


Helmy Abouleish, Geschäftsführer von SEKEM und Bundesminister Gerd Müller nach der Unterzeichnung der Absichtserklärung in Kairo

Pressemitteilung vom 18.10.2017 |

Um die ökologische Modernisierung der Landwirtschaft in Ägypten zu fördern, werden das Entwicklungsministerium und die Organisation SEKEM künftig enger zusammenarbeiten. Das ist Inhalt einer Absichtserklärung, die Bundesminister Gerd Müller und SEKEM-Geschäftsführer Helmy Abouleish in Kairo unterzeichnet haben.

Entwicklungsminister Müller: "Die Zukunft der Menschheit entscheidet sich im ländlichen Raum. Nur mit starken ländlichen Regionen können wir Hunger, Armut und den Klimawandel wirkungsvoll bekämpfen. Und nur so erhalten die jungen Leute vor Ort gute Perspektiven."

SEKEM wird bei dem neuen Wissenszentrum "Ökolandbau in Afrika", den das Ministerium derzeit gemeinsam mit deutschen Ökoanbauverbänden entwickelt, eine tragende Rolle spielen. Zudem wollen die beiden Partner in der Forschung eng kooperieren, ihren Expertenaustausch zu ökologischen Themen verstärken und einen Praktikantenaustausch ins Leben rufen.

Ziel der Initiative, so Minister Müller, ist der Aufbau eines "Grünen Innovationszentrums", in dem die Vorteile des ökologischen Landbaus für Ägypten in der Praxis sichtbar werden: sozial gerechte, faire und ökologische Betriebe, die zur Entwicklung der ländlichen Räume und zum Schutz natürlicher Ressourcen aktiv beitragen. Dabei geht es auch um die Schaffung dringend benötigter Arbeitsplätze, vor allem für die junge Generation.

Kurzlink zu dieser Meldung



 

Kommentar schreiben

Wir bitten um Verständnis dafür, dass Ihre Kommentare aus technischen Gründen zeitlich verzögert online erscheinen. Bitte beachten Sie zudem unsere Netiquette.

* Diese Felder sind Pflichtangaben



Lexikon der Entwicklungspolitik

Fenster schließen

 

Seite teilen