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TÜV-Rheinland-Preis

Entwicklungsstaatssekretär Fuchtel würdigt Engagement von Auma Obama für Kinder


Auma Obama

Pressemitteilung vom 10.10.2017 |

Anlässlich der Verleihung des Internationalen TÜV-Rheinland-Preises an Auma Obama für herausragendes Engagement, der mit 25.000 Euro dotiert ist und heute in Köln vergeben wird, sagte der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel:

"Seit Jahren setzt sich Auma Obama mit ihrer Stiftung 'Sauti Kuu' mit großer Energie dafür ein, dass benachteiligte Kinder und Jugendliche eine starke Stimme entwickeln. Sie will das Beste für die Jugend unserer Welt – denn ihr gehört die Zukunft. Damit aus benachteiligten Kindern und Jugendlichen selbstbewusste und selbstverantwortliche Erwachsene werden. Das ist Nachhaltigkeit, wie sie im Buche steht. Mit ihrer Stiftung bringt Auma Obama Jugendlichen bei, Bäume heranzuziehen, um sie an Gemeinden in der Region zu verkaufen. Familien lernen, ihre Kleingärten zu bewirtschaften, um nicht nur den Eigenbedarf zu decken, sondern auch Überschüsse zu verkaufen. Sie bietet jungen Menschen die Möglichkeit, sich entsprechend ihrer ganz eigenen Fähigkeiten und Talente zu entwickeln. Ob die Eltern nun reich sind oder arm. So legt sie die besten Grundlagen für eine lebenslange Erwerbstätigkeit und damit Zukunftsperspektive."

Der TÜV Rheinland Global Compact Award wird alle drei Jahre an Akteure mit herausragendem Engagement verliehen und verknüpft dies mit den Zielen der Vereinten Nationen. Frau Dr. Obama wird für ihr Engagement mit ihrer Stiftung Sauti Kuu ausgezeichnet, welche Bildungs- und Ausbildungsprojekte für Kinder und Jugendliche aus sozial schwachen Familien in Kenia fördert. Übersetzt auf Deutsch bedeutet Sauti Kuu "starke Stimmen".

Die Stiftung ist unter anderem auch Partner der von Bundesminister Dr. Gerd Müller ins Leben gerufenen Initiative "Mehr Platz für Sport – 1.000 Chancen für Afrika". Die Stiftung hat beispielsweise in Kenia ein Sport-, Ressourcen- und Ausbildungszentrum errichtet. Das Zentrum ist heute Treffpunkt für Jugendliche der Region. Dort gehen jede Woche rund 700 benachteiligte Kinder und Jugendliche zur Schule und Berufsschule. So erhalten sie Chancen auf eine berufliche Zukunft.

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