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EINEWELT – Unsere Verantwortung

Kirchen herausragender Partner in der Entwicklungszusammenarbeit

BMZ auf dem Evangelischen Kirchentag

Mädchen aus Burkina Faso mit einer Weltkugel

Pressemitteilung vom 24.05.2017 |

Berlin – Unter dem Motto "EINEWELT – Unsere Verantwortung" ist das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) auf dem 36. Deutschen Evangelischen Kirchentag vom 24. bis 28. Mai 2017 in Berlin.

Bundesminister Müller: "Die Kirchen sind für uns ein herausragender Partner in der Entwicklungszusammenarbeit. Nur mit ihnen werden wir es schaffen, die Nachhaltigkeitsziele, die sich die Weltgemeinschaft bis 2030 gesetzt hat, umzusetzen. Bildung für alle, eine Welt ohne Hunger und Armut, eine gerechte Gestaltung der Globalisierung, der Stopp des Klimawandels, das sind die Herausforderungen, an denen wir gemeinsam arbeiten. Deshalb freuen wir uns auf die Diskussion mit den Besucherinnen und Besuchern des Kirchentages."

Das Entwicklungsministerium zeigt seine Arbeit in den Bereichen: Afrika, Nachhaltigkeit, Religion und Entwicklung sowie Flucht und Migration. Unter anderem stehen Podiumsdiskussionen wie mit Melinda Gates auf dem Programm zum Thema "Der Not ein Ende machen – wie verringern wir weltweit und wirksam die Armut?"

Das Entwicklungsministerium arbeitet in seinen Partnerländern eng mit den Religionsvertreterinnen und -vertretern zusammen, vor allem bei der Gesundheitsversorgung oder im Bildungsbereich. Auch in akuten Krisen helfen religiöse Akteure. Durch ihre lokalen Netzwerke gehören sie zu den Ersthelfern.

Aktuell setzt das Entwicklungsministerium eine neue Religionsstrategie in sieben Pilotvorhaben um: Burundi, Jordanien, Tansania, die Zentralafrikanische Republik, Nigeria, Nordirak und mit der Afrikanischen Union (AU). Das BMZ unterstützt die EU bei der Bekämpfung von religiösem Extremismus.

Mehr Informationen: www.bmz.de/kirchentag

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