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Europäischer Entwicklungskonsens

Neue EU-Strategie für Entwicklungspolitik


Die Flagge der EU neben der Flagge der Bundesrepublik Deutschland

Pressemitteilung vom 07.06.2017 |

Das Bundesentwicklungsministerium (BMZ) begrüßt die Unterzeichnung des neuen Europäischen Entwicklungskonsenses durch die Spitzen der Europäischen Union. Mit dem neuen Dokument rücken das Pariser Klimaabkommen und die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung noch stärker in den Mittelpunkt der Entwicklungspolitik der EU und ihrer Mitgliedstaaten.

Thomas Silberhorn, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung: "Bei der Verhandlung des Pariser Klimaabkommens und der Agenda 2030 war die Europäische Union Vorreiter. Jetzt geht es darum, dass die EU auch bei der Umsetzung dieser Meilensteine der internationalen Zusammenarbeit voranschreitet. Der heute unterzeichnete Europäische Entwicklungskonsens bildet den Handlungsrahmen, der dafür notwendig ist."

Der neue Entwicklungskonsens greift auch inhaltliche Schwerpunkte des von Bundesminister Dr. Gerd Müller Anfang des Jahres vorgestellten Marshallplans mit Afrika auf: fairer Handel, private Investitionen und mehr Jobs und Beschäftigung.

Der Europäische Entwicklungskonsens wird heute in Brüssel von den Spitzen der EU unterzeichnet: dem Präsidenten des Europäischen Parlaments, Antonio Tajani, Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker, Premierminister Joseph Muscat von Malta, das aktuell den EU-Ratsvorsitz hat, sowie der Hohen Vertreterin für Außen- und Sicherheitspolitik, Federica Mogherini.

Die EU und ihre Mitgliedstaaten sind der größte Geber öffentlicher Entwicklungszusammenarbeit: Von den weltweit investierten 130 Milliarden Euro stammte über die Hälfte von der EU und ihren Mitgliedstaaten. Der neue Entwicklungskonsens ersetzt das bisherige, 2006 unterzeichnete Bezugsdokument.

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