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Nordafrika

Ausbau der beruflichen Bildung

Deutsch-ägyptische Entwicklungszusammenarbeit setzt starkes Zeichen gegen Jugendarbeitslosigkeit


Der ägyptische Außeminister Sameh Shoukry und Bundesentwicklungsminister Gerd Müller bei ihrem Treffen in Berlin

12.01.2017 |

Berlin – Ganz im Zeichen des gemeinsamen Kampfes gegen Jugendarbeitslosigkeit steht die Zusammenarbeit des BMZ mit Ägypten. Das vereinbarten Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller und der ägyptische Außenminister Sameh Shoukry bei ihrem Treffen in Berlin.

Minister Müller: "Die Jugend Ägyptens braucht Chancen und Bleibeperspektiven für die Zukunft. Von den 25 Millionen ägyptischen Jugendlichen im Alter zwischen 15 und 25 Jahren haben zwei Drittel keine Ausbildung und keinen festen Arbeitsplatz. Deshalb investieren wir gemeinsam mit Ägypten in den Ausbau der beruflichen Ausbildung. Deutschland ist hier ein starker Partner und bringt sein Know-how bei der dualen Ausbildung ein. So können die jungen Menschen vor Ort ihren Teil zu der erfolgreichen Entwicklung ihres Landes beitragen und für sich und ihren Familien eine Zukunft aufbauen."

In einer von Instabilität und Konflikten geprägten Region ist Ägypten für Deutschland ein wichtiger Partner. Die wirtschaftliche Entwicklung und die Schaffung von Arbeitsplätzen sind zentral für die Zukunft des Landes. Mit einer Jugendarbeitslosigkeit von rund 40 Prozent geht es dabei vor allem um Jobs für junge Frauen und Männer. Seit 2014 hat das BMZ Vorhaben gestartet, die jungen Ägypterinnen und Ägyptern eine am Bedarf des Arbeitsmarktes orientierte duale Ausbildung ermöglichen und so ihre Jobchancen erhöhen. Dabei geht es auch um eine engere Kooperation mit deutschen Firmen, die gerade in kleinen und mittelständischen ägyptischen Betrieben mehr Arbeitsplätze schaffen können.

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