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Weltbank-Tagung

Globale Entwicklung braucht handlungsfähige Institutionen


Schriftzug "The World Bank Group" am Hauptgebäude der Weltbank in Washington.

Pressemitteilung vom 20.04.2017 |

Washington/Berlin – Die Umsetzung der UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung und des Pariser Klimaabkommens kann nur mit handlungsfähigen multilateralen Institutionen gelingen. Darum geht es bei der diesjährigen Frühjahrstagung der Weltbank vom 21. bis zum 23. April 2017.

Die deutsche Entwicklungspolitik setzt sich für die Stärkung der inhaltlichen und finanziellen Führungsrolle des weltgrößten Entwicklungsfinanzierers ein. Dabei geht es sowohl um eine Kapitalerhöhung als auch eine Anpassung der Stimmrechtsformel im Exekutivrat der Institution, um dem gewachsenen Gewicht der Schwellenländer Rechnung zu tragen. Entwicklungsstaatsekretär Silberhorn vertritt die Bundesregierung bei der Tagung.

"Die Globalisierung lässt sich nicht abstellen, sie erfordert politische Gestaltung. Eine Abkehr von multilateraler Zusammenarbeit hätte daher fatale Folgen. Investieren wir – Staaten und internationale Finanzinstitutionen – jetzt nicht in die Bekämpfung der Armut, der Ungleichheit und des Klimawandels, werden die Krisen in Zukunft noch drastischer ausfallen. Ein positiver Ausgang der Kapitalerhöhungsdebatte sowie die erfolgreiche Umsetzung der Stimmrechtsreform bei der Weltbank sind im deutschen Interesse", so Thomas Silberhorn, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, zu Beginn der Tagung.

Die Diskussion über eine Kapitalerhöhung und eine Anpassung der Stimmrechtsformel soll zur Jahrestagung der Weltbank im Oktober dieses Jahres abgeschlossen werden. Aufgrund des Niedrigzinsumfelds bedarf es selbst dann einer Kapitalerhöhung, wenn die Institution ihr bisheriges Ausleihvolumen beibehalten soll.

Deutschland ist als viertgrößter Anteilseigner an der Weltbank mit einem Kapitalanteil von 4,1 Prozent mit einem eigenen ständigen Sitz im Exekutivrat der Institution vertreten.

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