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Kamerun

Parlamentarischer Staatsekretär Silberhorn: "Globaler Klimaschutz ohne Afrika nicht möglich."


Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Thomas Silberhorn, bei einem Projektbesuch am Fuße des Mount Cameroon

28.10.2016 |

Berlin – Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Thomas Silberhorn, hat der Regierung Kameruns Unterstützung beim Klimaschutz zugesagt.

"Der Klimawandel macht vor Landesgrenzen nicht halt. Es liegt auch im deutschen Interesse, dass Länder wie Kamerun in der Lage sind, ihre Verpflichtungen aus dem Pariser Klimaabkommen zu erfüllen und wir ihnen bei der Umsetzung zur Seite stehen. Schon heute unterstützen wir Kamerun bei der Aufforstung verödeter Flächen und leisten so einen Beitrag zur Bindung von Kohlendioxid und zur Artenvielfalt", so Thomas Silberhorn nach einem Gespräch mit dem Umweltminister Kameruns.

Kamerun liegt im Kongobecken, dem zweitgrößten Regenwaldgebiet der Erde. Es gilt als "grüne Lunge" Afrikas. Illegaler Holzeinschlag und eine nicht nachhaltige Nutzung der Waldgebiete haben in Kamerun seit 1990 zu einer Verringerung der Waldflächen um rund 43.000 Quadratkilometer oder sechs Millionen Fußballfelder geführt.

Die Reise nach Kamerun findet kurz vor der Weltklimakonferenz COP 22 statt. Im marokkanischen Marrakesch steht die Umsetzung von Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen im Vordergrund. Die Bundesregierung wird mit der Regierung Marokkos eine Partnerschaft ins Leben rufen, die Entwicklungs- und Schwellenländer bei der Umsetzung des Pariser Klimaabkommens unterstützt.

"Mit der Partnerschaft wollen wir das Pariser Klimaabkommen mit Leben füllen und Entwicklungs- und Schwellenländern unser Know-how bei Klimaschutz und Klimaanpassung zur Verfügung stellen", so Silberhorn, der zugleich Ko-Vorsitzender der Steuerungsgruppe der Partnerschaft ist.

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