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Kommunen

Bundesentwicklungsminister Müller stellt neue Initiative "Kommunales Know-how für Nahost" vor


Von links nach rechts: Bundestagsvizepräsident Johannes Singhammer, die Verwaltungschefin der türkischen Stadt Mardin, Leman Kiraz, Bundesminister Müller und der Münchner Wirtschaftsbürgermeister Josef Schmid bei der Vorstellung der Initiative "Kommunales Know-how für Nahost" in München

25.10.2016 |

München – Von den rund fünf Millionen syrischen Flüchtlingen, die mittlerweile ihr Heimatland verlassen mussten, finden 90 Prozent Schutz in den Nachbarländern Jordanien, Libanon und Türkei. Die aufnehmenden Kommunen geraten durch den kurzfristigen Zuzug aber zunehmend unter Druck.

Deutsche Kommunen können hier mit ihrem Know-how, ihren Erfahrungen und Fertigkeiten einen Beitrag zur Entlastung der Aufnahmekommunen leisten. Das ist der Ansatz für die neue BMZ-Initiative "Kommunales Know-how für Nahost", die Minister Müller heute vorgestellt hat. München und die türkische Stadt Mardin sind dabei die beiden ersten Partnerstädte.

Bundesminister Müller: "Kommunen sind in der Bewältigung der Flüchtlingskrise zentral. Deshalb unterstützen wir die entwicklungspolitische Zusammenarbeit deutscher Kommunen mit Kommunen in den Nachbarländern Syriens. Ich freue mich, dass München und Mardin als Pioniere unserer neuen Initiative vorangehen."

Die türkische Provinzhauptstadt Mardin liegt an der Grenze zu Syrien und beherbergt derzeit rund 200.000 Flüchtlinge. Künftig wollen Mardin und München vor allem bei der beruflichen Qualifizierung für jugendliche Flüchtlinge kooperieren.

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