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Make-IT

Förderung von Technologie-Start-ups in Entwicklungsländern stärken

Das BMZ initiiert Allianz zur Unterstützung von Technologie-Start-ups in Entwicklungsländern gemeinsam mit Unternehmen, Verbänden und Sozialunternehmen

Ausbildung von Ingenieuren im Projekt Integrated Politechnical Regional Center IPRC in Kigali, Rwanda

Pressemitteilung vom 22.11.2016 |

Berlin – Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hat heute die sogenannte Make-IT-Allianz zur Förderung von Technologie-Start-ups und Entrepreneurship in Entwicklungsländern ins Leben gerufen.

Auf der hub conference des Digitalverbandes Bitkom e.V. sind erste Partner der Allianz beigetreten: die Unternehmen SAP, Orange, Autodesk, DHL und IBM Deutschland sowie die Verbände DIHK, der Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft, Bitkom e.V. und die Sozialunternehmen Betterplace, Ashoka und Impact Hub.

Mit der Unterzeichnung einer gemeinsamen Absichtserklärung beschlossen der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Thomas Silberhorn, und die Gründungsmitglieder einen Kooperationsrahmen für weitere Förderungen.

Der Parlamentarische Staatssekretär Thomas Silberhorn bei der Vorstellung der Make-IT-Initiative bei der hub conference in Berlin

Silberhorn: "Mit der Make-IT-Allianz wollen wir junge innovative Unternehmen fördern und suchen dafür starke Partner, die in Entwicklungs- und Schwellenländern wichtige Zukunftsmärkte sehen und in deren Entwicklung investieren möchten. Diese Allianz nützt allen Beteiligten, da sie Praxis- und Erfahrungswissen vereint und die globale und regionale Vernetzung fördert."

Die Make-IT-Partner unterstützen bereits heute auf vielseitige Weise Entrepreneure und Start-ups weltweit. Das BMZ wird das erste Projekt im Rahmen der Allianz im Januar 2017 in Kenia und Nigeria starten. Der Parlamentarische Staatssekretär Silberhorn betonte auf der hub conference die Bedeutung von Entrepreneurship als Motor für Beschäftigung und Innovation in Entwicklungsländern. Denn kreative Lösungen kämen nicht nur aus dem Silicon Valley.

Schon heute finden junge innovative Unternehmer aus Entwicklungsländern passende Lösungen für lokale Herausforderungen: wie zum Beispiel mobile Bezahlsysteme, die es Menschen ohne Bankkonto ermöglichen, mit dem Handy Geld zu überweisen. Außerdem tragen Start-ups zu einem nachhaltigen Wirtschaftswachstum in ihren Heimatländern bei. Diese Entwicklung möchte das BMZ mit der Make-IT-Allianz tatkräftig unterstützen.

Weitere Informationen unter: www.bmz.de/make-it


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