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Klimaschutz in Afrika

Parlamentarischer Staatssekretär Thomas Silberhorn auf der Jahrestagung der Afrikanischen Entwicklungsbank in Sambia

Der Parlamentarische Staatssekretär Thomas Silberhorn auf der Jahrestagung der Afrikanischen Entwicklungsbank in Sambia

25.05.2016 |

Anlässlich der Jahrestagung der Afrikanischen Entwicklungsbank (AfDB) in Lusaka (Sambia) hat der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Thomas Silberhorn, die Bank dazu aufgerufen, sich noch stärker für den Klimaschutz in Afrika einzusetzen. Silberhorn ist deutscher Gouverneur der AfDB.

Wenige Monate nach Unterzeichnung des Pariser Klimaabkommens setzt die AfDB mit dem Thema der Konferenz "Energie und Klimawandel" ein wichtiges Zeichen. Vor allem die ärmsten Länder Afrikas leiden unter den negativen Auswirkungen des Klimawandels.

Parlamentarischer Staatssekretär Thomas Silberhorn: "Immer mehr afrikanische Länder haben den Klimawandel als große Gefahr für ihre Entwicklung erkannt. Die AfDB sollte ihre regionalen Mitgliedsländer vor allem beim Ausbau erneuerbarer Energien und der Energieeffizienz unterstützen. Daher begrüße ich, dass die 'Africa Renewable Energy Initiative', die letztes Jahr Teil der deutschen G7-Agenda war, in den strategischen Überlegungen der AfDB eine zentrale Rolle einnimmt."

Es ist die erste Jahrestagung unter Leitung des neuen AfDB-Präsidenten Akinwumi Adesina aus Nigeria, der seit seinem Amtsantritt im September 2015 einen umfangreichen Reformprozess mit einem Fokus auf den Bereich "Inklusives und Grünes Wachstum" eingeleitet hat. Insbesondere Landwirtschaft und Energieversorgung sollen ins Zentrum der AfDB-Geschäftstätigkeit rücken.

Unterstützt wird der Präsident dabei von einem Beratergremium, das von dem ehemaligen UN-Generalsekretär Kofi Annan und Altbundespräsident Horst Köhler geleitet wird.

Neben den offiziellen Delegierten treffen sich auf der diesjährigen AfDB-Jahrestagung vom 23. bis 27. Mai in Lusaka mehr als 1.500 Veranstaltungsteilnehmer aus Zivilgesellschaft, Privatwirtschaft und Medien.

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