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G7-Fortschrittsbericht 2016 veröffentlicht


Umschlag des G7-Ise-Shima-Fortschrittberichts

20.05.2016 |

Eine Woche vor dem Gipfel der G7-Staats- und Regierungschefs in Ise-Shima, Japan, legt die Gruppe der Sieben ihren Fortschrittsbericht 2016 vor.

Alle drei Jahre erscheint dieser umfassende Bericht zu allen entwicklungspolitischen und entwicklungsrelevanten Zusagen, die die Staats- und Regierungschefs in den letzten Jahren auf ihren Gipfeltreffen vereinbart haben. Auch die 14 neuen Zusagen des Gipfels auf Schloss Elmau werden im "Ise-Shima-Fortschrittsbericht" behandelt, unter anderem die beschlossenen Maßnahmen für mehr Nachhaltigkeit in globalen Lieferketten. Neu ist auch das Kapitel Gleichstellung, in dem die Elmauer Zusage zur Stärkung von Frauen bei Selbstständigkeit und beruflicher Bildung aufgenommen wurde.

Der Bericht legt offen, wo die G7 Erfolge erzielt hat und wo noch stärkeres Engagement nötig ist. Große Fortschritte erreichte die G7 in den Bereichen Gesundheit, Ernährungssicherung, Bildung und Regierungsführung. Fallbeispiele des Fortschrittsberichtes veranschaulichen erfolgreiche Projekte der sieben Staaten und der EU in den jeweiligen Bereichen.

Das in Elmau vereinbarte G7-Ziel, 500 Millionen Menschen von Hunger und Mangelernährung zu befreien, verdeutlicht ein Programmbeispiel des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung: In Äthiopien wird Mangelernährung, insbesondere von Frauen und Kleinkindern, bekämpft. Außerdem wird die Widerstandsfähigkeit gegenüber möglichen zukünftigen Ernährungskrisen gefördert. Ein weiteres Beispiel ist die auf einen deutschen Vorschlag hin entstandene G7-Initiative zur Klimarisikoversicherung "InsuResilience", die ebenfalls im Bericht beschrieben wird.

Der "Ise-Shima-Fortschrittsbericht" zeigt: Die G7 bringt viele Entwicklungsziele, die seit diesem Jahr auch Teil der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung sind, voran.

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