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ZukunftsTour

Bundesminister Müller in Kiel – Zehn Vorschläge zur Rettung der Ozeane

Präsentation des neuen 10-Punkte-Aktionsplans zum Meeresschutz: Bundesentwicklungsminister Gerd Müller bei einer Podiumsdiskussion im Kieler GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung

Pressemitteilung vom 18.05.2016 |

Kiel – Mehr Meeresschutzgebiete, mehr nachhaltige Fischerei, weniger Müll in unseren Meeren; das sind einige der Schwerpunkte des neuen 10-Punkte-Aktionsplans zum Meeresschutz, den Entwicklungsminister Dr. Gerd Müller heute im Kieler GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung präsentiert hat.

Der Minister warnte vor den dramatischen Folgen vor allem für die ärmeren Länder, wenn sich die Menschheit nicht endlich ihrer Verantwortung für den Schutz und die Erhaltung der Ozeane bekennt: "Gerade die Küstenstädte in den ärmeren Ländern brauchen unsere Unterstützung, um mit den Folgen der steigenden Meerespegel klarzukommen. Wir wollen Küstenlandschaften vor Zerstörung bewahren. Wir brauchen neue Lösungen, um eine Überfischung der Meere zu vermeiden. Und wir müssen gemeinsam aktiv werden, um die Ozeane nicht zu Müllkippen zu machen." Der Minister weiter: "Aus dem Meer kam vor dreieinhalb Milliarden Jahren das erste Leben – wenn wir das Meer zerstören, dann vernichten wir zugleich unsere eigene Lebensgrundlage. Deswegen sind wir alle gefordert, uns für den Schutz des Lebensraums Meer starkzumachen, in den entwickelten Ländern ebenso wie in den weniger entwickelten Ländern. Wir werden uns zukünftig noch stärker für den Meeresschutz einsetzen und haben mit dem Aktionsplan ein Arbeitsprogramm, das wir jetzt umsetzen werden. Nicht allein, sondern gemeinsam mit unseren Partnern aus Wissenschaft, der Wirtschaft und mit Nichtregierungsorganisationen."

Am 18. und 19. Mai machte die ZukunftsTour Station in Kiel. Im Fokus stand der Meeresschutz. Am 18. Mai hatte Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller im GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung zu einem Fachgespräch zum Thema "MEHR MEER – Gemeinsam für Meeresschutz in der Entwicklungspolitik" geladen. Hier im Bild mit dem Kieler Bundestagsabgeordneten Thomas Stritzl, CDU.
Bildergalerie öffnen gallery28035042_2../../../../../mediathek/bildergalerien/20160519_ZukunftsTour_Kiel/kiel_0010_thumb.jpgMichael Gottschalk/photothek.net Bildergalerie öffnen

Am 18. und 19. Mai machte die ZukunftsTour Station in Kiel. Im Fokus stand der Meeresschutz. Am 18. Mai hatte Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller im GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung zu einem Fachgespräch zum Thema "MEHR MEER – Gemeinsam für Meeresschutz in der Entwicklungspolitik" geladen. Hier im Bild mit dem Kieler Bundestagsabgeordneten Thomas Stritzl, CDU.

Bild: © Michael Gottschalk/photothek.net

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Mehr Meeresschutzgebiete, mehr nachhaltige Fischerei, weniger Müll in unseren Meeren; das sind einige der Schwerpunkte des neuen 10-Punkte-Aktionsplans zum Meeresschutz, den Entwicklungsminister Dr. Gerd Müller präsentierte. Der Minister warnte vor den dramatischen Folgen vor allem für die ärmeren Länder, wenn sich die Menschheit nicht endlich ihrer Verantwortung für den Schutz und die Erhaltung der Ozeane bekennt.

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Im Anschluß an die Präsentation der neuen BMZ-Meeresschutzstrategie und dem „Blue Action Fund“ diskutierte Minister Müller mit Experten, darunter Eberhard Brandes, Heike Vesper und Mojib Latif.

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Professor Mojib Latif vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung in Kiel

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Am 19. Mai informierte sich Bundesminister Müller gemeinsam mit dem Ministerpräsidenten des Landes Schleswig-Holstein, Torsten Albig, auf dem Forschungsschiff Haithabu über den Stand der Meeresforschung.

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Ölverschmutzung, Überfischung und Müll sind eine Gefahr für die Meere und eine globale Herausforderung – auch für die Entwicklungszusammenarbeit. Gemeinsam mit dem schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Torsten Albig unternahm Minister Müller eine Fahrt auf dem Forschungsschiff Haithabu.

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Entnahme einer Wasserprobe aus der Kieler Förde durch das Forschungsschiff Haithabu

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Beim anschließenden Rundgang durch die ZukunftsWerkstatt erfuhren Minister Müller und Ministerpräsident Albig wie alltäglich das Thema Nachhaltigkeit sein kann, zum Beispiel am Stand "Rostlatte", an dem alte Bettroste zu Longboards und Gartenstühlen umgebaut wurden.

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Minister Müller demonstrierte das Ausmaß der Verschmutzung der Ozeane durch Plastikmüll und welchen Beitrag jeder einzelne leisten kann, um die Meere besser zu schützen.

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Bundesentwicklungsminister Müller am Stand des World Wildlife Fund (WWF) in der Zukunftswerkstatt in Kiel

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Am 18. und 19. Mai machte die ZukunftsTour Station in Kiel. Im Fokus stand der Meeresschutz. Am 18. Mai hatte Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller im GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung zu einem Fachgespräch zum Thema "MEHR MEER – Gemeinsam für Meeresschutz in der Entwicklungspolitik" geladen. Hier im Bild mit dem Kieler Bundestagsabgeordneten Thomas Stritzl, CDU.

Mehr Meeresschutzgebiete, mehr nachhaltige Fischerei, weniger Müll in unseren Meeren; das sind einige der Schwerpunkte des neuen 10-Punkte-Aktionsplans zum Meeresschutz, den Entwicklungsminister Dr. Gerd Müller präsentierte. Der Minister warnte vor den dramatischen Folgen vor allem für die ärmeren Länder, wenn sich die Menschheit nicht endlich ihrer Verantwortung für den Schutz und die Erhaltung der Ozeane bekennt.

Im Anschluß an die Präsentation der neuen BMZ-Meeresschutzstrategie und dem „Blue Action Fund“ diskutierte Minister Müller mit Experten, darunter Eberhard Brandes, Heike Vesper und Mojib Latif.

Professor Mojib Latif vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung in Kiel

Am 19. Mai informierte sich Bundesminister Müller gemeinsam mit dem Ministerpräsidenten des Landes Schleswig-Holstein, Torsten Albig, auf dem Forschungsschiff Haithabu über den Stand der Meeresforschung.

Ölverschmutzung, Überfischung und Müll sind eine Gefahr für die Meere und eine globale Herausforderung – auch für die Entwicklungszusammenarbeit. Gemeinsam mit dem schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Torsten Albig unternahm Minister Müller eine Fahrt auf dem Forschungsschiff Haithabu.

Entnahme einer Wasserprobe aus der Kieler Förde durch das Forschungsschiff Haithabu

Beim anschließenden Rundgang durch die ZukunftsWerkstatt erfuhren Minister Müller und Ministerpräsident Albig wie alltäglich das Thema Nachhaltigkeit sein kann, zum Beispiel am Stand "Rostlatte", an dem alte Bettroste zu Longboards und Gartenstühlen umgebaut wurden.

Minister Müller demonstrierte das Ausmaß der Verschmutzung der Ozeane durch Plastikmüll und welchen Beitrag jeder einzelne leisten kann, um die Meere besser zu schützen.

Bundesentwicklungsminister Müller am Stand des World Wildlife Fund (WWF) in der Zukunftswerkstatt in Kiel

Ozeane produzieren 50 Prozent des Sauerstoffs auf der Erde und sind Einkommens- und Nahrungsgrundlage für über zehn Prozent der Weltbevölkerung, insbesondere in Entwicklungsländern.

Mit dem 10-Punkte-Plan will das BMZ die Entwicklungsländer dabei unterstützen, Meere zu schützen und nachhaltig zu nutzen. Vorgesehen ist unter anderem, die Meeresschutzgebiete auszuweiten. Die nachhaltige Fischerei und Aquakultur sollen stärker zur Sicherung der Ernährung beitragen und ein integriertes Abfallmanagement verhindern, dass unsere Meere zu Müllkippen werden. Die Menschen an den Küsten werden unterstützt bei der Anpassung an die Auswirkungen des Klimawandels. Wichtiges Finanzierungsinstrument für die Umsetzung des Aktionsplanes ist der neue Blue Action Fund, den das BMZ bis Ende des Jahres auflegen wird. Akkreditierten Nichtregierungsorganisationen stehen dann Mittel für den Aufbau und die Verwaltung von grenzüberschreitenden Schutzgebieten zur Verfügung.

Küsten- und Meeresschutz sowie nachhaltiges Leben mit dem Meer sind auch Thema der ZukunftsTour, die am 19. Mai Station in Kiel macht und zu der Bundesminister Müller und der Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein, Torsten Albig, die Bürgerinnen und Bürger einladen.

Das umfassende Programm der ZukunftsTour finden Sie hier.


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