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CeBIT 2016

Von Start-ups in Entwicklungsländern lernen

Afrikabeauftragter Günter Nooke eröffnet CeBIT-Halle zu "Start-up und Innovation"


Der Persönliche Afrikabeauftragte der Bundeskanzlerin und des BMZ, Günter Nooke, bei der Eröffnung der Start-up-Messe "Scale 11" auf der CebIT in Hannover

14.03.2016 |

Hannover – Digitale Innovationen in Entwicklungsländern schaffen Wachstum. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung fördert diese Innovationen und zeigt Ideen und Lösungsansätze der Start-ups in Halle SCALE11 auf der CeBIT.

Günter Nooke, persönlicher Afrikabeauftragte der Bundeskanzlerin und Afrikabeauftragter des BMZ, bei der Eröffnung: "Der digitale Wandel verändert unsere Entwicklungszusammenarbeit doppelt: Für viele Menschen in unseren Partnerländern sind Smartphones und Internet selbstverständlich. Wir können unsere Entwicklungszusammenarbeit neu und effektiver gestalten. Zugleich haben noch immer vier Milliarden Menschen keinen Zugang zur Online-Welt. Das betrifft oft die Ärmsten der Armen, vor allem in entlegenen Gebieten."

Unter dem Motto "inspire.connect.develop." präsentiert sich das BMZ vom 14. bis zum 18. März 2016 gemeinsam mit Start-ups auf der CeBIT 2016. Im BMZ Community Space werden Ideen und Lösungsansätze für den digitalen Fortschritt in Entwicklungsländern vorgestellt und diskutiert. Die Start-up-Plattform "SCALE11" zeigt, wie wichtig die Zusammenarbeit mit jungen Start-ups aus der digitalen Wirtschaft für die internationale Zusammenarbeit ist.

Der Parlamentarische Staatssekretär Thomas Silberhorn wird am Donnerstag, 17. März, von 10 bis 13 Uhr die CeBIT besuchen. Das Programm finden Sie hier (PDF 810 KB, englisch).

Seit 2011 engagiert sich das BMZ in der digitalen Start-up-Szene in Entwicklungsländern – mit dem Schwerpunkt in Afrika. Es ist eine neue Art der Zusammenarbeit entstanden, in der Menschen gefördert werden, die mit innovativen Ideen ihr Land, ihre Region oder ihre Kommune voranbringen. Die Start-up-Szene schätzt den Erfindergeist und den Pragmatismus der Unternehmerinnen und Unternehmer aus Entwicklungsländern. Viele Ideen sind für deutsche und internationale Unternehmen sowie die Politik gleichermaßen interessant.

Das BMZ sieht den digitalen Wandel als große Chance, um internationale Entwicklungsziele zu erreichen. Dafür hat das BMZ eine eigene "Digitalstrategie" als Beitrag für die digitale Agenda der Bundesregierung entwickelt. 

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